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 Das war 2008: 


Wir hatten zu diesem Thema sowohl einen Antrag gestellt,
als auch in der Stellungnahme zum Haushalt hingewiesen...
Deshalb hier etwas ausführlicher:

22.12.2008

Wirrwarr bei der ARGE hält an

von ANDRE MASSMANN 

Auch fast vier Jahren nach ihren Start hat die ARGE nicht Tritt gefasst. Die ARGE, das ist die neue Großbehörde, die 70 000 Hartz IV-Bezieher in Duisburg betreut. Sie hat weiterhin zu einem Großteil kein fest angestelltes Personal und verschickt ständig falsche und zudem schwer verständliche Bescheide. Anträge verschwinden, Akten sind nicht greifbar, Mitarbeiter telefonisch nicht erreichbar, und die Bearbeitungszeit von Anträgen beträgt bis zu drei Monaten - darauf hat gestern der Ombudsmann der ARGE, Dietrich Schoch, vor dem Sozialauschuss des Stadtrats hingewiesen.

OB Sauerland leitet das Kontrollgremium

Der Auftritt von Schoch war umstritten. In der letzten Sitzung durfte er nicht über die Beschwerden von Hartz IV-Beziehern reden, und davor hatte CDU-Ratsherr Josef Wörmann angekündigt, für die Absetzung von Schoch zu sorgen.

Dahinter stecke, das bewerten die Sozialverbände so, dass Schwarz-Grün kein Interesse an der öffentlichen Ausbreitung von Mängel bei der ARGE habe, für die OB Adolf Sauerland als Vorsitzender im Kontrollgremium (Trägerversammlung) die Verantwortung trägt.

Nun setzte die SPD per Sondersitzung des Sozialausschusses durch, dass der Ombudsmann dort über die ihm vorgelegten Beschwerden berichtet. Das tat dieser, ein 65-jähriger, pensionierter ehemaliger Landesbeamte, sehr nüchtern und sehr konkret.

Zusammengefasst trug Schoch zwei Dinge vor: "Ich bewundere die Arbeit der ARGE-Mitarbeiter und erkläre ihnen meinen Respekt. Ich habe aber in 50 Jahren als Beamter noch nie eine Behörde erlebt, die so viele Probleme hat und die Bürger mit ihr. In Kontrast dazu stehen die Pressemeldungen, die die ARGE herausgibt."

An die ARGE weitergeleitet

Der Ombudsmann - er ist der einzige seiner Art bei einer ARGE in Deutschland - berichtete von 200 Gesprächen mit ARGE-Kunden, die mit Beschwerden zu ihm gekommen sind. Schoch nimmt sie auf und leitet sie an die ARGE zur Bearbeitung weiter. Vieles von dem, was er gestern den Ratsmitgliedern und Vertretern von Sozialverbänden vortrug, klang bedenklich: "Bei Widerspruchsfällen ist die Akte von Betroffenen nicht greifbar, bei Kautionen für eine Wohnung sollen Betroffene aufgefordert worden sein, auf Leistungen zu verzichten, die Antragsteller werden viel zu wenig aufgeklärt, und Bescheide sind so unklar, dass ich selbst nur ganz schwer herausfinden kann, was damit geregelt werden soll. Es kommt vor, dass Hartz-IV-Kunden mehrere Bescheide pro Woche bekommen, jeweils bis zu elf Seiten lang."

Schoch sprach aber noch etwas Gravierenderes an: Er habe nach gut einem halben Jahr seiner Arbeit gemerkt, dass seine weitergeleiteten Hinweise "versickerten" und "sich nichts ändert". Erst nach einer persönlichen Mitteilung an ARGE-Geschäftsführer Norbert Maul seien die von ihm genannten Fälle überprüft worden.

Die CDU-Fraktion, die als erstes einem WDR-Team Drehaufnahmen in der Sitzung verbot, störte sich gestern weiterhin daran, dass Schoch in den Lokalmedien über die Mängel Auskunft gegeben hat. Josef Wörmann: "Unsere Kritik hat nichts mit der Arbeit an sich zu tun. Wir sollten aber Spielregeln für die Öffentlichkeitsarbeit vereinbaren." Dem setzte die SPD durch Ratsherr Hartmut Pietsch ein klares Bekenntnis zu einer "transparenten Sozialverwaltung" entgegen.

 
Heute durfte der Ombudsmann Dietrich Schoch doch reden:
"Habe noch nie eine Behörde mit so vielen Problemen erlebt."

Dazu sagt BL-Ratsfraktionsvorsitzender Peter Bettermann:

Ich war in der Sitzung anwesend. Die Kritik von Schwarz-Grün am Ombudsmann war kleinlich und hatte nichts mit den Kritikpunkten zu tun, die Herr Schoch vorher aufgezählt hatte. Man versuchte ihm das Wort im Munde herumzudrehen. Leider machte auch Herr Maul hierbei keine Ausnahme. Auf meine Frage, nachdem Herr Maul und Herr Schoch ihre Wortbeiträge beendet hatten, ob Herr Maul denn nach dieser Sitzung mit einem Ombudsmann Schoch auf gleicher Augenhöhe umgehen wolle, antwortete dieser, dass er damit leben könne. Diese Antwort war für mich eindeutig und machte weitere Nachfragen sinnlos. Die Hauptkritik von Schwarz-Grün bezog sich auf die Information der Presse durch Herrn Schoch. Dabei wurde deutlich, dass die umfassende Information der Öffentlichkeit über Probleme innerhalb der ARGE nicht gewünscht ist. Für mich ist das unverständlich und ich weiß aus Insidergesprächen wie es den Mitarbeitern der ARGE geht, vor allem denen, die nur Zeitverträge haben. Ist die Arge der erste Schritt von der Demokratie zur Demokratur?? Wenn ja, wäre das untrennbar mit Euch, liebe Kolleginnen und Kollegen der Fraktionen CDU und Grünen, verbunden. 

Dazu sagt BL-Bezirksfraktionsvorsitzender Karsten Vüllings:VllingsSm.jpg (59944 Byte)

Der Schwerpunkt der ARGE-Arbeit in Duisburg liegt meines Erachtens nicht auf sach- und fachgerechter Betreuung der Hartz-IV-Empfänger, sondern auf Glänzen in der Pressearbeit. Als Journalist, der die Pressemeldungen der ARGE sämtlich zugestellt bekommt, kann ich hier reinen Gewissens schreiben, dass die ARGE jede Parkpank abfeiert, die von 1-Euro-Kräften renoviert wurde. Erklärungen für wochenlanges Warten auf Bescheide, geschweige denn mal ein Eingeständnis falscher Bescheide, habe ich in meiner beruflichen Laufbahn unter Norbert Maul noch nicht erlebt. Die ARGE Duisburg ist meines Erachtens ein riesiges Potemkisches Dorf, dessen Zusammenbrechen nur noch eine Frage der Zeit ist. Eine Frage muss man stellen: Muss man den Mitarbeitern der ARGE höchstes Lob (?) oder Respekt (?) zollen, dass sie solch ein Spiel ihres obersten Dienstvorgesetzten mitmachen? Oder muss man díe ARGE-Bediensteten eher bedauern, weil sie solch ein Spiel mitmachen müssen, um den eigenen Job nicht zu verlieren?


 

03.12.08

SPD und BL bieten Schulterschluss an

von ANDRE MASSMANN

 

HAUSHALTSKRISE. Die beiden Ratsfraktionen sind angesichts der Haushaltsverfügung aus Düsseldorf zur Hilfe für den OB und Schwarz-Grün bereit. Grundbedingung: keine Verabschiedung am Montag.
 

Seit Montag hat sich in Duisburg etwas fundamental verändert: Erstmals stehen Stadtverwaltung und Stadtrat mit dem Haushalt unter Sparkontrolle der Bezirksregierung. Bringen sie für den neuen Etat 2009 kein Sparpaket zusammen, fällt die Genehmigung aus, danach muss jede Maßnahme mit der Kommunalaufsicht besprochen werden. Was also tun?

Die SPD trat gestern mit einer klaren Position an die Öffentlichkeit: "Wir bieten OB Sauerland unsere Hilfe an. Wir können gemeinsam nach einer Lösung suchen, um Duisburg wieder handlungsfähig zu machen", erklärte SPD-OB-Kandidat Jürgen C. Brandt gemeinsam mit Ratsfraktionschef Herbert Mettler und Parteichef Ralf Jäger. Mettler: "Wir stehlen uns nicht aus der Verantwortung."
 

Neue Projekte aussetzen


Die SPD bindet ihre Mitarbeit zur Lösung der Finanzkrise der Stadt an fünf Voraussetzungen: Die geplante Haushaltsverabschiedung am kommenden Montag muss verschoben werden, alle Fraktionen sollen bei der Landesregierung das SPD-Konzept "Solidarpakt Stadtfinanzen" (wir berichteten) unterstützen, das Aussetzen aller neuen Projekte, vor allem aller Großprojekte (Brandt: "Protzprojekte"), die Aufforderung an alle städtischen Gesellschaften, bei der Haushaltskrise zu helfen sowie die Einrichtung eines "Haushaltsausschusses", auch mit Gewerkschaften und der Wirtschaft, um Sparvorschläge zu erarbeiten.

Fraktionschef Mettler sagte, dass man keine Zahl zur Sparsumme nennen könne, aber auch kleine Einsparungen angegangen werden müssten. Brandt betonte, dass Schwarz-Grün und OB Sauerland in den letzten vier Jahren eines komplett falsch gemacht hätten: "Die jetzige Lage ist durch ein aufreizendes Nicht-Sparen von Sauerland, CDU-Fraktionschef Vogt und Grünen-Sprecherin Janicki entstanden". Dazu komme eine Überforderung der Stadt durch Aufgaben von Bund und Land. Jetzt müsse man mit der Bezirksregierung zusammenarbeiten.
 

Ihre Hand zur Hilfe in der Haushaltsnot streckte gestern auch die Ratsfraktion der Bürgerlich-Liberalen (BL) aus. Sprecher Peter Bettermann: "Wir müssen jetzt eine Duisburg-Koaltion bilden, um die Stadt aus der Krise zu führen." Dazu müsse OB Sauerland einen "schonungslosen Kassensturz" vornehmen. Eine Haushaltsverabschiedung, wie vom OB angekündigt, am nächsten Montag nannte Bettermann "aberwitzig".



02.12.08

 

BL kritisiert Preispolitik der Stadtwerke

„Weltweit sinken die Rohstoff- und Transportpreise und unsere Stadtwerke, die den Strom selbst produzieren, kündigen eine Preiserhöhung an, weil die Preise bei der Leipziger Energiebörse angeblich explodieren und die anderen Energieversorger ja noch viel eher die Preise erhöhen. Das ist übelste Abzocke", sagt der Ratsherr und Vorsitzende der Wählervereinigung Bürgerlich-Liberale (BL) Peter Bettermann. Ein Blick auf die Internetseite der Leipziger Energiebörse offenbare sehr schnell, dass die Preise für Kohle seit dem Sommer dieses Jahres rapide in den Keller gehen. Bettermann: „Für die Festlegung der Strompreise in Duisburg können doch nur die eigenen Erzeugungskosten der Stadtwerke herhalten, wir sind doch praktisch Selbstversorger." Anders sehe es allerdings aus, wenn der Miteigner RWE auf Gewinnmaximierung besteht. „Da könnte ich mir durchaus vorstellen, dass unsere Stadtspitze da mitzieht," so Bettermann.


 

02.12.08

 

„Ein Provisorium muss her"

MARCO HOFMANN

„Rund 1000 Lkw rollen jeden Tag in beiden Richtungen durch die Vulkanstraße",
berichtete Harald Jeschke gestern. Die unabhängige Wählergruppe Bürgerlich-Liberale (BL) hatte zum Ortstermin auf den Parkplatz am Marientor geladen – mit Blick auf Charlotten- und Vulkanstraße. „Von hier kann man sich das Elend gut ansehen", unterstrich Jochem Knörzer. „Der Lkw-Rückstau reicht manchmal bis zu Siemens." Dabei sei das Thema doch seit vielen Jahren bekannt. „Es ist ein Verkehrschaos, das mehrfach im Stadtrat, der Bezirksvertretung und im Fachausschuss behandelt wurde, doch es ändert sich nie etwas", kritisierten die beiden Aktiven der 2007 gegründeten Wählergruppe.

„Lösung war bereits vorgesehen"

Dabei habe es im Frühjahr einen Lösungansatz gegeben. „Die Verwaltung hatte vorgesehen im Zuge von Kanalbauuarbeiten eine der drei Fahrspuren auf der Vulkanstraße umzukehren, sodass der Verkehr von der Vulkanstraße Richtung Innenstadt in über zwei Spuren hättte abfließen können", ärgerte sich Knörzer. Doch dann sei das Vorhaben vom Planungsdezernat fallen gelassen worden. „Weil hier irgendwann ein Kreisverkehr gebaut werden soll." Nun fordere die BL auf dem schnellsten Wege eine Übergangslösung.

Der Verkehr rund um die Plessingstraße sei insgesamt unzumutbar.

„Die Hochbrücke ist ein Infarktgebilde", so Jeschke. „Doch gerade vor dem Hintergrund der Sparmaßnahmen aus Düsseldorf wird sich hier wohl so bald nichts ändern. Im Haushalt sind für die Fläche keine Mittel vorgesehen." Dabei habe der Lkw-Verkehr nach Fertigstellung der Osttangente spürbar zugenommen.

„Die Bürger beschweren sich"

„Die Hochfelder Bürger beschweren sich bei mir", berichtet Knörzer.
„Die Anträge aus der Bürgerschaft werden in der Verwaltung nicht ernst genommen und bei der aktuellen Situation werden die Lkw-Fahrer zunehmend versuchen sich andere Strecken durch die Wohngebiete, etwa durch die Marientorstraße zu suchen." Und eine provisorische Lösung sei leicht und kostengünstig herbei zu führen. „Die Fahrbahnmarkierungen müssten geändert und die Ampelschaltung umgestellt werden", meint Knörzer. „Zur Zeit kommen höchstens vier Lkw über eine Grünphase." Die BL werde nun einen entsprechenden Antrag in die politischen Gremien einbringen. Für ihre Forderung sucht die BL Unterstützer.

 

Mehr Infos bei Harald Jeschke unter 0203 / 71 09 68.

 


 

28.11.2008
 

Bettermann: "Jetzt werden wir endgültig verarscht"

 

"Weltweit sinken die Rohstoff- und Transportpreise und unsere Stadtwerke, die den Strom selbst produzieren, kündigen eine Preiserhöhung an, weil die Preise bei der Leipziger Energiebörse (European Energie Exchange) angeblich explodieren und die anderen Energieversorger ja noch viel eher die Preise erhöhen. Das ist übelste Abzocke", sagt der Ratsherr und Vorsitzende der Wählervereinigung Bürgerlich-Liberale (BL), Peter Bettermann. Denn: Ein Blick auf die Internetseite der Leipziger Energiebörse offenbart sehr schnell, dass die Preise für Kohle seit dem Sommer dieses Jahres rapide in den Keller gehen (siehe hierzu nachfolgenden Chart des laufenden Quartals):

 

ARA Coal Year Futures (Cal-14) Preise und Handelsvolumen

 

 

Bettermann: "Für die Festlegung der Strompreise in Duisburg können doch nur die eigenen Erzeugungskosten der Stadtwerke herhalten, wir sind doch praktisch Selbstversorger. Und eben diese eigenen Erzeugungskosten sind entgegen den Behauptungen der Stadtwerke - zumindest, was die Situation auf dem Rohstoffmarkt angeht - nicht gestiegen. Anders sieht es allerdings aus, wenn der Miteigner (RWE) der Stadtwerke auf Gewinnmaximierung besteht. Da könnte ich mir durchaus vorstellen, dass unsere Stadtspitze da mitzieht."

 

Fazit der BL: "Pekunia non olet" – Geld stinkt nicht – oder: Von wem auch immer!
Und die Frage: Was unterscheidet eigentlich die Stadtwerke Duisburg von Banken? Antwort: Nichts!

 


10.11.2008

Die Wählervereinigung Bürgerlich-Liberale (BL) hat auf ihrer Mitgliederwahlversammlung am Freitag, 7.11., ihre Kandidaten für die Ratsreserveliste und für die Listen der Bezirksvertretungen zur Kommunalwahl 2009 gewählt.

Ratsreserveliste (in Klammern die Namen der Ersatzkandidaten):

Platz 1: Peter Bettermann (Karsten Vüllings)

Platz 2: Klaus de Jong (Paulo Pinto)

Platz 3: Jochem Knörzer (Jürgen Altmann)

Platz 4: Harald Jeschke (Harald Molder)

Platz 5: Susanne Fähndrich (Martin Schnittcher)

Platz 6: Harald Molder (Lothar Weggen)

Platz 7: Agnes Beckmann (Ulrich Marten)

Platz 8: Thorsten Schwarz (Winfried Barsuhn)

Platz 9: Lothar Weggen (Carmen Schwarzkopf)

Platz 10: Karsten Vüllings

Platz 11: Paulo Pinto

Platz 12: Jürgen Altmann

Platz 13: Martin Schnittcher

Platz 14: Carmen Schwarzkopf

Platz 15: Ulrich Marten

Platz 16: Winfried Barsuhn

Die Listen der BL für die Wahl der Bezirksvertretungen
sind an ihrer Spitze wie folgt besetzt worden:

BV Walsum: Martin Schnittcher

BV Hamborn: Jürgen Altmann

BV Meiderich/Beeck: Winfried Barsuhn

BV Mitte: Harald Jeschke

BV Süd: Thorsten Schwarz

BV Rheinhausen: Karsten Vüllings

BV Homberg/Ruhrort/Baerl: Klaus Thiel-Klenner 

Darüber hinaus gelang es den Bürgerlich-Liberalen, alle 37 Direktwahlkreise mit eigenen Kandidaten zu besetzen. Damit hat die BL das zweite Etappenziel seit ihrer Gründung souverän erreicht. Die Mitgliederwahlversammlung sprach sich darüber hinaus mit einer deutlichen Dreiviertelmehrheit dafür aus, einen eigenen Bewerber für das Amt des Oberbürgermeisters zu nominieren. Da aus Reihen der BL gegenüber dem Vorstand bereits die Bereitschaft für diese Bewerbung signalisiert wurde, werden zunächst die Bezirke und schlussendlich der Gesamtvorstand diese Personalie diskutieren und in einer weiteren Mitgliederwahlversammlung - voraussichtlich im Januar 2009 - zur Abstimmung bringen.


PMsmall.jpg (12435 Byte) 30.10.08

Enttäuschter Stadtdirektor enttäuscht die BL

Stadtdirektor Dr. Greulich ist enttäuscht über die Reaktion der Bezirksregierung in Sachen CO-Pipeline - das wiederum enttäuscht die BL. "Ich bin enttäuscht dass Dr. Greulich nur enttäuscht ist", so Ratsherr Peter Bettermann für die unabhängige Wählergemeinschaft. "Erwartet hätte ich, dass Dr. Greulich, in Sorge um die im Duisburger Süden betroffenen Bürgerinnen und Bürger, der Bezirksregierung einmal erklärt, wo Bartel den Most holt und klargestellt hätte, dass er alles unternehmen wird, um die jetzt heraufziehende Gefahr noch abzuwenden." deJongSm.jpg (59740 Byte)
Aus Sicht der BL zeugt es beinahe von Desinteresse, wenn der Stadtdirektor Geld für ein Gutachten in die Hand nimmt, dass die mangelhafte Sicherheit der Pipeline attestiert, die Bezirksregierung diese Bedenken vom Tisch wischt und sich die Reaktion von Dr. Greulich in Enttäuschung erschöpft.

"Wir Duisburger sind noch nicht so weit wie die Bürgerinnen und Bürger in Oberhausen, denen die Bezirksregierung jetzt trotz Gegenwehr alles abverlangt", wettert auch BL-Ratsherr Klaus de Jong. "Was in dieser Sache jetzt von unserer Stadtspitze noch kommt, oder auch nicht kommt, ist für mich die Nagelprobe hinsichtlich Standhaftigkeit und Bürgernähe. Einfach nur enttäuscht sein, das nehme ich nicht hin", so de Jong abschließend.


PMsmall.jpg (12435 Byte)16.10.08

DuisburgSport von allen guten Geistern verlassen?

Angesichts der Tatsache, dass DuisburgSport in seinem jüngst vorgelegten Haushaltsplan das für 2008 progonostizierte Ergebnis (Minus 1,08 Mio. EUR) als "nicht erreichbar" und "nicht kompensierbar" erklärt, empfindet es BL-Ratsherr Klaus de Jong als verantwortungslos, einen sechsstelligen Betrag für ein Konzept zum Sportpark Wedau auf das Konto einer externen Agentur zu überweisen. de Jong: "Wer heute schon absehen kann, dass er das prognostizierte Minus-Ergebnis überschreiten wird und trotzdem eine solche Summe für Fremdleistungen ausgibt, die auch durch eigene Kräfte oder DuisburgMarketing hätten geleistet werden können, muss sich die Frage gefallen lassen, ob er seiner Verantwortung für den Eigenbetrieb DuisburgSport noch gerecht wird."
Nachdem bereits die Kosten für die neue Kamerastrecke an der Regattabahn unverhältnismäßig explodiert waren, habe DuisburgSport nun erneut eklatant daneben gegriffen, so de Jong weiter: Für mächtig viel Geld gebe es einen Slogan, ein bisschen Papier und gut gemeinte Ratschläge. Der BL-Ratsherr abschließend: "Wir werden dazu dezidierte Hintergrundinformationen einfordern und ich bin heute schon gespannt, ob und vor allem, wer dann wieder seine schützende Hand über diesen ungeheuerlichen Vorgang hält."


PMsmall.jpg (12435 Byte) 15.09.08

BL erreicht im Süden erstes Etappenziel

Die Wählervereinigung Bürgerlich-Liberale (BL) konnte gestern, Sonntag, 14.9., auf der Gründungsversammlung der BL-Süd neue Mitglieder aus Reihen der Duisburger Basisdemokraten (DuBa) willkommen heißen, die der BL beigetreten sind - nachdem sich die DuBa per Beschluss ihrer Mitglieder aufgelöst hat - und die künftig bürgerlich-liberale und somit auch basisdemokratische Interessen im Duisburger Süden vertreten werden. Der neue Vorsitzende der BL-Süd, Harald Molder, in einer ersten Stellungnahme: "Gleiche Interessen muss man bündeln und die ehemaligen DuBa-Mitglieder, als auch die BL stehen dafür ein, die Interessen der Duisburger Bürgerinnen und Bürger ohne Gängelei durch eine Landes- oder Bundesebene zu vertreten, wie es bei den etablierten Parteien häufig der Fall ist."

Harald Molder wird durch den Stellvertreter Thorsten Schwarz unterstützt, den Vorstand der BL-Süd komplettieren Mario Eibach als Schriftführer und Carmen Schwarzkopf als Schatzmeisterin.

Die Wählervereinigung Bürgerlich-Liberale ist damit im gesamten Duisburger Stadtgebiet vertreten und die Mitgliederliste weist knapp ein Jahr nach der Gründung eine Mitgliederzahl im deutlich dreistelligen Bereich aus. Die BL hat damit ihr erstes Etappenziel, nämlich alle 37 Wahlkreise mit eigenen Kandidaten besetzen zu können, erreicht. BL-Gesamtvorsitzender und Ratsherr Peter Bettermann: "Jetzt gehen wir in aller Ruhe in unsere Wahlversammlung, welche die Vorschläge für die Listen der Bezirksvertretungen und für Rat bestätigen, sowie über einen eigenen OB-Kandidaten befinden muss. Sofort danach werden wir den Weg zum zweiten Etappenziel in Angriff nehmen, in dem wir gemeinsam mit allen Mitgliedern unser Wahlprogramm auf Duisburg und seine Stadtbezirke maßschneidern werden. Unser erklärtes Ziel ist es, mit Fraktionsstärke im nächsten Rat der Stadt und in allen Bezirksvertretungen präsent zu sein. Diesem Ziel sind wir einen entscheidenden Schritt näher gekommen."


waz_pm.jpg (7773 Byte) Duisburg-Nord 01.09.08

Randale auf der Kirmes
von Gregor Herberhold

Duisburg-Beeck. Bei einer Massenschlägerei musste die Polizei am Sonntagabend auf der Beecker Kirmes einschreiten. Zwei Männer verbrachten die Nacht hinter Gittern.

Am Sonntagabend gegen 20.30 Uhr beendeten Polizisten unter Einsatz von Schlagstöcken und Diensthunden eine Schlägerei auf der Beecker Kirmes. Zunächst sahen sich zwei Polizisten unvermittelt 30 türkischstämmigen Jugendlichen gegenüber, die aufeinander losgingen. Bei dem Versuch, die Gruppen zu trennen, gingen diese gemeinsam auf die Polizisten los. Zusammen mit entsprechender Verstärkung, 16 weiteren Polizisten und zwei Diensthunden, stellten sie schließlich die Ruhe wieder her. Die beiden Rädelsführer verbrachten die Nacht im Polizeigewahrsam, für die anderen war der Kirmesbesuch beendet.

Dazu BL-Ratsherr Klaus de Jong: "Mir drängt sich der Eindruck auf, dass die Jugendlichen mit Migrationshintergrund die Schlägerei nur angezettelt haben, um die Ordnungshüter zum Eingreifen zu zwingen. Dieses Eingreifen nutzten sie dann, um gemeinsam auf die Ordnungshüter einzuschlagen. Nach dem Motto, "Das ist unsere Kirmes, hier habt Ihr nichts zu suchen." Wenn das Schule macht, und es sieht so aus, als mache es Schule: Gute Nacht Duisburg."


PMsmall.jpg (12435 Byte) 23.08.08

Tiere sucht man im Klettergarten vergebens

Es mutet schon beinahe unheimlich an, wenn man den Hochseil-Klettergarten im Wedauer Wald betritt: Nicht das geringste Geräusch, welches man gemeinhin mit der Tierwelt in so einem Waldstück verbindet, ist zu hören. Ein aus umweltpolitischer Sicht fataler Eindruck, welcher sich den Bürgerlich-Liberalen (BL) beim Besuch des Klettergartens bot, haben die Besucher durch den Lärm, den sie verursachen, doch ganz offensichtlich alle vierbeinigen und gefiederten Freunde aus ihrem natürlichen Lebensraum vertrieben.

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Winfried Barsuhn, Mitglied im Ausschuss für Umwelt und Grün: "Wir teilen die Bedenken des Beirates bei der Unteren Landschaftsbehörde, dessen Vorsitzender der Verwaltung unserer Meinung nach völlig zu Recht vorwirft, im Genehmigungsverfahren den Artenschutz weitestgehend außer Acht gelassen zu haben. Mit einer sehr suggestiv formulierten Anfrage möchte die CDU der Verwaltung im Ausschuss nun wohl eine Plattform bieten ihr Vorgehen zu schönen und selbst Umweltschutz heucheln."


Die BL kann sich der Forderung des Beiratsvorsitzenden, Dr. Johannes Meßer, die Genehmigung in puncto Artenschutz deutlich nachzubessern, in vollem Umfang anschließen. Barsuhn: "Wenn die CDU-Fraktion nicht nur den Klettergarten, sondern auch einmal einen naturbelassenen Wald besuchen würde, dann könnten die Mitglieder sogar hören, dass dort Vögel zwitschern, es im Unterholz raschelt und ab und zu sogar mal der Ruf einer Eule zu hören ist. Von alledem ist im Wedauer Wald rund um das Klettergelände nichts mehr zu vernehmen."


PMsmall.jpg (12435 Byte) 20.08.08
Kontoauszüge genau prüfen!

Bezug nehmend auf den jüngst bekannt gewordenen Datenskandal bittet die Wählervereinigung Bürgerlich-Liberale (BL) die Sparkasse Duisburg, ihre Kunden mittels Zusatzinformationen über die Kontoauszugsdrucker zur genauen Überprüfung von Abbuchungen zu sensibilisieren. Ratsherr Klaus de Jong: "Obwohl der Skandal bundesweit in allen überregionalen Medien Berücksichtigung findet, ist längst noch nicht allen Bürgern bewusst dass vieleicht auch gerade ihre Kontodaten unbefugt in falsche Hände geraten sein könnten. Schon ein Zusatztext auf dem Kontoauszug könnte meines Erachtens hilfreich sein, die Kunden zur genauen Überprüfung der Auszüge auf zweifelhafte Belastungen zu motivieren."


PMsmall.jpg (12435 Byte) 20.08.08
Bürgerlich-Liberale jetzt auch im Norden

BarsuhnSm_alt.jpg (59630 Byte)Nach Duisburg-West und -Mitte hat sich am gestrigen Dienstag in Beeck die dritte Ortsvereinigung der Bürgerlich-Liberalen (BL) gegründet. Winfried Barsuhn, im Hauptberuf Kaufmann und Mitglied im Ausschuss für Umwelt und Grün, ist Vorsitzender des BL-Teams im Duisburger Norden und verantwortlich für die Zukunft der Wählervereinigung in den Stadtbezirken Meiderich/Beeck, Hamborn und Walsum. Ihm zur Seite steht als stellvertretender Vorsitzender Jürgen Altmann, Mitglied im Betriebsausschuss DuisburgSport. Den Vorstand komplettieren Martin Schnittcher als Schriftführer und Susanne Fähndrich als Schatzmeisterin.

BL-Gesamtvorsitzender und Ratsherr Peter Bettermann: "Damit liegen wir in unserem Bestreben, die BL rechtzeitig vor den nächsten Kommunalwahlen in allen Duisburger Bezirken zu etablieren, voll im Zeitplan. Mitgliedermäßig sind wir schon jetzt in der Lage, alle 37 Kommunalwahlbezirke mit eigenen Kandidaten zu besetzen."

Jetzt steht nur noch die Gründung der Ortsvereinigung Duisburg-Süd Ende August/Anfang September auf dem Wahl-Fahrplan und im Oktober werden die Bürgerlich-Liberalen auf der Mitgliederwahlversammlung ihre Kandidaten nominieren. 


echoPM.jpg (12765 Byte) 22.07.08

Duisburg? Wo ist das?

Mit der Telekom oder, wie das Unternehmen seit kurzem firmiert:  T·Com, ist man erstens Kummer gewohnt und zweitens unter Umständen auch schon mal tagelang von den elektronischen Medien abgeschnitten.  Im letzteren Fall neigt der genervte Kunde dazu eine “Hotline” anzurufen und bekommt nach meist endloser Konversation mit einem Sprachcomputer – wenn er denn genügend  Zeit hat – tatsächlich irgendwann einen Gesprächspartner an die Strippe der aus Fleisch und Blut besteht. Worüber sich auch Ratsherr Klaus de Jong freute, der, wenn er nicht mittels Handy telefonieren könnte, sich nach erfolgtem Umzug Rauchzeichen und Buschtrommeln als Kommunikationsmittel hätte bedienen müssen.

“Duisburg? Liegt denn das in Nordrhein-Westfalen?”, säuselte die Call Center-Agentin dem Ratsherrn fragend entgegen, der gemeinhin als mächtig heimatverbunden gilt. Was de Jong zu einem ebenso geharnischten wie gleichsam freundlichen Brief an die Telekom veranlasste, in dem er die Mitarbeiter des Call Centers zu einer Besichtigung unserer schönen Heimatstadt Duisburg einlädt: “Gern werde ich die Führung übernehmen und Ihnen zeigen, dass Duisburg nicht nur eine tolle und lebendige Stadt ist.  Nebenher werden Sie erfahren, dass Duisburg in Nordrhein-Westfalen direkt am Rhein liegt.”

Indes: Kontaktaufnahme seitens der Telekom mit de Jong ist derzeit nicht möglich. Telefon- und eMail-Anschluss funktionieren nach dem Umzug nämlich immer noch nicht einwandfrei…


PMsmall.jpg (12435 Byte) 06.07.08 

Viele Autofahrer ließen fahrbare Untersätze stehen

Als erfolgreich und dabei den Nerv den Bürger getroffen zu haben bewertet die Wählervereinigung Bürgerlich-Liberale (BL) ihren in der letzten Woche gestarteten Aufruf, am heutigen Sonntag als Zeichen des Protests gegen ins Unermessliche steigende Spritpreise die Autos stehen bzw. in der Garage zu lassen. Für den Stadtbezirk Rheinhausen bilanziert die BL, so deren umweltpolitischer Sprecher Winfried Barsuhn: "Zwar lässt sich der Erfolgt unseres Aufrufs unmöglich in Zahlen oder Prozenten ausdrücken; es steht aber zweifelsohne fest, dass der Autoverkehr am heutigen Sonntag deutlich unter Normalmaß gelegen hat. Die vielbefahrenen Hauptstraßen in Rheinhausen, die Krefelder- und Friedrich-Alfred-Straße, waren zeitweise völlig autofrei."

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Friedrich-Alfred-Straße 
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Krefelder Straße

AltmannSm.jpg (59469 Byte)BL-Vorstandsmitglied Jürgen Altmann, "Vater" des Gedanken zu einem autofreien Sonntag: "Ich würde mir wünschen, dass sich jetzt die großen Parteien unserer Idee anschließen und ebenfalls ihre Mitglieder dazu aufrufen, die Autos an den Wochenenden stehen zu lassen. Bei heute von Experten kurzfristig prognostizierten Spritpreisen von 1,75 bis 1,80 EUR/l ist dies der einzige Weg, die Mineralölkonzerne in die Knie zu zwingen."

BL-Vorsitzender und Ratsherr Peter Bettermann: "Die steigenden Energiepreise sind durch die völlig überzogene Nachfrage der Energieversorger nach Rohstoffen künstlich verursacht. Wenn schon Land und Bund den "Schlaf des Gerechten" schlafen, dann sollten - unabhängig jedweder parteipolitischer Ideologien - wenigstens die Kollegen in Duisburg aufwachen und mit uns gemeinsam "immobil" machen. Den Bürgerinnen und Bürgern wird tief genug in die Tasche gegriffen. Es ist an der Zeit, dass die Bürgerinnen und Bürger sich darauf besinnen, dass sie die Kommune, das Land und schlussendlich unsere Bundesrepublik Deutschland sind - und nicht unsere großkopferten Politiker in Düsseldorf oder Berlin."


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Meiderich braucht wieder eine ordentliche Realschule!

KnrzerSm.jpg (59507 Byte)"Nichts dazu gelernt, Dr. Hartmut Pietsch. Setzen!" Anders kann die Wählervereinigung Bürgerlich-Liberale (BL) die Tatsache nicht kommentieren, dass an der Gesamtschule Meiderich wieder rund 30 Prozent der Abiturienten gescheitert sind. Denn: Noch im Februar dieses Jahres hatte Pietsch, seines Zeichens Rektor der Gesamtschule und Mitglied im Schulausschuss, eine Anfrage der BL nach einem möglichen "Nord-Süd-Gefälle" unter den Abiturienten mit dem lapidaren Kommentar abgetan, dass "die Situation hinreichend bekannt sei und man Schulen und Verwaltung nicht mit derartigen Anfragen belästigen möge."

Dazu Jochem Knörzer, Schulpolitischer Sprecher der Bürgerlich-Liberalen: "Wenn Herrn Dr. Pietsch die Situation wirklich hinreichend bekannt ist, warum versucht er sie dann nicht zu ändern? Warum hält Pietsch an seinem ganz persönlichen Dogma fest, dass jeder sein Abitur an der Gesamtschule machen kann? Was Meiderich braucht ist eine ordentliche Realschule!"

Damit liegt Knörzer auf einer Linie mit BL-Chef und Ratsherr Peter Bettermann. "Am Abitur ungenügend vorbereitet zu scheitern, erzeugt Lustlosigkeit und ein Verliererdenken bei jungen Menschen. Unsere Kinder brauchen aber in erster Linie ein solides Grundwissen und Erfolgserlebnisse, eine positive Perspektive für ihre berufliche Zukunft und für ihren Weg durch das Leben. Dafür kann eine solide Ausbildung an einer Realschule mit übersichtlicher Klassenstärke die Basis sein. Und diesen Weg werden wir verfolgen!"


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Idee vom "autofreien Sonntag" stößt auf großes Echo

Nach dem Aufruf zum "autofreien Sonntag" am 6. Juli als sichtbares (und spürbares) Zeichen des Protests gegen in den Himmel wachsende Benzinpreise ist die Wählervereinigung Bürgerlich-Liberale (BL) angesichts der Resonanz mächtig ins Schwitzen geraten: Bis Montagabend hatten fast 200 Duisburgerinnen und Duisburger die BL via eMail und deren Mandatsträger mittels Telefon kontaktiert. Das Fazit: Die Bürgerinnen und Bürger sehen sich der Preistreiberei an den Zapfsäulen hilflos ausgeliefert und sehen in dem Vorschlag der BL, das Auto am kommenden Sonntag in der Garage bzw. auf dem Parkplatz zu lassen, den richtigen Ansatz zum Ausdruck eines Protests. BL-Vorsitzender und Ratsherr Peter Bettermann: "In allen Mails und den Telefonaten kam zwar klar zum Ausdruck dass dies bestenfalls eine Art Protestauftakt werden kann. Es wurde aber genau so klar dass die Zeit gekommen ist wo die Autofahrer nicht länger tatenlos zusehen, sondern endlich das Übel bei der Wurzel packen wollen. Getreu dem Motto: Der Schneeball muss erst ins Rollen kommen damit daraus eine Lawine wird." Die BL hat alle Bürgerinnen und Bürger, die heute den Kontakt gesucht haben, gebeten, als "Multiplikatoren" tätig zu werden und den Protestaufruf im Bekannten-, Verwandten- und Freundeskreis publik zu machen.


PMsmall.jpg (12435 Byte) 28.06.08

BL ruft zum autofreien Sonntag auf

Was den Autofahrern im November 1973 gleich an vier aufeinanderfolgenden Sonntagen "verordnet" wurde, schlägt die Wählervereinigung Bürgerlich-Liberale (BL) als Zeichen des Protests gegen die explodierenden Kraftstoffpreise vor: Einen freiwilligen "autofreien Sonntag", 6. Juli, in Duisburg. BL-Vorsitzender Peter Bettermann: "Bereits im Mai hatten die großen Mineralölkonzerne spürbare Umsatzeinbußen hinnehmen müssen. Daraufhin gingen die Preise an den Zapfzäulen - trotz steigender Preise für Rohöl - ruckartig um 5 bis 7 Cent nach unten. Pünktlich zum Ferienbeginn wurden die Bürger erneut zur Kasse gebeten, damit Aral, Texaco und wie sie alle heißen sich die eigenen Taschen noch mehr füllen. Irgendwann reicht es!"

Aus Sicht der BL können nur die Autofahrer selbst die die sich immer weiter aufplusternde Spekulantenblase beim Rohöl zum Platzen bringen und damit für eine Normalisierung der Kraftstoffpreise sorgen. Peter Bettermann: "Duisburg könnte bestenfalls für einen Nadelstich sorgen, aber viele Nadeln pieken bekanntlich spürbar und wenn viele Autofahrer unserem Aufruf folgen und sich das herumspricht, könnte daraus zuerst ein Schneeball, später vielleicht eine Lawine werden."


PMsmall.jpg (12435 Byte)11.06.08

Stadtwerke langen unverschämt zu

Die von den Stadtwerken Duisburg zum 1.7. beabsichtigte Anhebung der Gaspreise um 24,8 Prozent (!) grenzt nach Ansicht der Wählervereinigung Bürgerlich-Liberale an eine Unverschämtheit.
Wie der Brancheninformationsdienst "verivox" ermittelt hat, liegen die Duisburger Energieversorger mit dieser Preisanhebung an der Spitze im Vergleich zu weiteren 33 Wettbewerbern in NRW.
"In einer Stadt, in der fast 100.000 Einwohner mit Einkommen unterhalb der OECD-Grenze auskommen müssen, ist das ein beispielloser Griff in die Taschen der Bürgerinnen und Bürger", so BL-Vorsitzender und Ratsherr Peter Bettermann. Denn: Dass es auch moderater geht, zeigt der Blick in die Nachbarkommunen Krefeld (+ 13,6%), Düsseldorf (+ 2,2%) oder Dinslaken (+ 4,1%). Beispiellos der Blick nach Borken, wo die Gaspreise im Vergleich zu 2007 sogar um - 1,4% sinken.
"Für die Stadtwerke Duisburg mag ja weiterhin alles im grünen Bereich sein", so Peter Bettermann. "Für viele Bürgerinnen und Bürger aber bedeuten die drastisch angehoben Preise ein weiteres Abrutschen in den roten Bereich."

Die Bürgerlich-Liberalen fordern
den Aufsichtsrat der Stadtwerke Duisburg auf,
die geplante Preisanhebung zu überdenken
und ihren Beschluss zu revidieren.

Der Aufsichtsrat der Stadtwerke Duisburg setzt sich im Wesentlichen aus Duisburger Kommunalpolitikern zusammen: "Die schwarz-grüne Ratsmehrheit redet gerne von einer "sozialen Stadt" und die Stadtwerke selbst werben auf ihrer Internetseite dafür, dass sie "tief mit Duisburg verwurzelt" seien", so Peter Bettermann.
"Dann sollen beide bitte auch ihrer sozialen Verantwortung gerecht werden."

Übrigens...

Wir meckern nicht nur, sondern helfen auch gern -
Hier können Sie sich genau informieren, wie man z.B. den Gasversorger wechseln kann,
falls unsere Bemühungen nicht fruchten sollten:

www.verivox.de/gas/Gas-FAQ.asp


PMsmall.jpg (12435 Byte) 09.06.08

Masterplan: Wohin fährt der ÖPNV?

Die Wählervereinigung Bürgerlich-Liberale (BL) kann dem Masterplan für die Duisburger Innenstadt zwar eine Menge positiver Aspekte abgewinnen, vermisst aber konkrete Aussagen zur Zukunft des ÖPNV in Duisburg. Nach Ansicht der BL gehört zu einer attraktiven Innenstadt auch ein attraktives und zeitgemäßes Angebot im Bereich des öffentlichen Personennahverkehrs - und genau daran hapert es in Duisburg; bedingt durch Ausdünnung der Taktzeiten und "Schleichfahrten" durch die Innenstadt inbesondere beim Busverkehr.
"Wenn wir schon über die Neugestaltung der Hauptverkehrsstraßen wie Friedrich-Wilhelm-Straße oder Mercatorstraße reden, dann sollten wir auch ernsthaft darüber nachdenken hier künftig eigene Busspuren mit grüner Welle zur Beschleunigung des ÖPNV einzurichten", so BL-Vorsitzender und Ratsherr Peter Bettermann. Und: "Wenn der Planungsdezernent den Autoverkehr richtigerweise weitestgehend aus der Innenstadt herausnehmen will, muss damit zwangsläufig ein schneller ÖPNV einhergehen", so Bettermann weiter.


PMsmall.jpg (12435 Byte)14.05.08

"Bildungslandschaft" Duisburg ist nur Propaganda

Mehr als als 55 Prozent der Befragten (324 User) würden ihr Kind nur dann auf die nächstgelegene Grundschule schicken, wenn der Ausländeranteil nicht zu hoch ist. Das ist das Ergebnis einer Online-Umfrage der Wählervereinigung Bürgerlich-Liberale (BL), das die Politik zum Nachdenken und Handeln bewegen sollte.

BL-Vorsitzender Peter Bettermann: "Neben allen Leuchtturmprojekten hinsichtlich Kultur- und Innenstadtentwicklung vermissen wir Bürgerlich-Liberale mit Blick auf die damit verbundenen Kosten das entschlossene Handeln der schwarz-grün-braunen Ratsmehrheit in Sachen Bildungsgerechtigkeit. Eine schöne und moderne Innenstadt ersetzt keine guten Schulen." Gerade in der heutigen Zeit sei eine gute Bildung die Grundvoraussetzung um erfolgreich in das Berufsleben einzusteigen, so Bettermann weiter. Erklärtes Ziel der BL sei es deshalb, gemeinsam mit den Verantwortlichen von Schulen in sozialer Schieflage und fernab von jeder ideologischen Bewertung zu ergründen, wo und wie die Kommune helfend eingreifen kann (muss).

Bettermann abschließend: "Alles Gerede von der Bildungslandschaft Duisburg ist schiere Propaganda, wenn sich die Politik nicht endlich der Probleme vor Ort annnimmt und wenn sie nicht bereit ist zuzuhören und auch Geld in die Hand zu nehmen."


PMsmall.jpg (12435 Byte) 25.04.08

Ein einzigartiges Armutszeugnis

Die jüngsten Diskussionen um den Verkauf des TaM und die Abwanderung des Kindesmuseums Atlantis, sind nach Ansicht der Ratsfraktion Bürgerlich-Liberale/AMP, das Attest eines Armutszeugnisses für OB Adolf Sauerland. "Allein die Tatsache, dass dem Rat eine Vorlage präsentiert wird, der zur Folge der Stadt Duisburg aus dem Verkauf des TaM unter dem Strich weniger als 1 Mio. EUR übrig bleiben, zeugt davon, dass der OB seine Verwaltung und ihre städtischen Töchter nicht mehr im Griff hat", so Fraktionsvorsitzender Peter Bettermann. "Die Tatsache, dass dem Vernehmen nach auch die CDU-Fraktion dieser Vorlage ihre Zustimmung verweigern wird, spricht für sich und gegen den OB", so Bettermann weiter.


waz_pm.jpg (7773 Byte) 08.04.2008

Bröckelndes Schulhaus
Von Gerhard Klinkhardt

Die Neumühler Grundschule an der Salzmannstraße ist seit gestern wegen Baufälligkeit geschlossen. 240 Schüler werden vorübergehend an der Gesamtschule unterrichtet. Anbau wird abgerissen

Morgens um sieben war gestern die Welt nicht mehr in Ordnung. Da mussten Eltern von 240 Schülern ihren Nachwuchs wieder mit nach Hause nehmen, weil das hundert Jahre alte Schulhaus, in dem ihre Kinder unterrichtet werden sollten, wegen Einsturzgefahr eines Anbaus vorsorglich geschlossen worden war. Auch heute bleibt die Schule zu. Ab morgen werden die Kinder der Grundschule Salzmannstraße im Gebäude der Gesamtschule Neumühl unterrichtet werden.

Dass das alte Gemäuer nicht mehr dem Stand der Technik entspricht, wissen Stadt und Politik seit langem. Der Torfuntergrund hatte immer wieder für Schieflagen gesorgt. Risse im Mauerwerk sind schon an der Tagesordnung. für sie gibt es sogar extra Warneinrichtungen, um Veränderungen schnell feststellen zu können. Jetzt sind weitere Risse aufgetreten. Wegen der vielen Mängel ist das Haus schon seit geraumer Zeit mit einem Stahlkorsett geschützt und in einem Anbau stehen zwei Räume leer. So wie es seit gestern Abend aussieht, wird der Anbau in Kürze abgerissen. Gleichzeitig wird über einen beschleunigten Neubau nachgedacht, der eigentlich erst später geplant war.

Sowohl Frank Heidenreich (CDU) als auch Heiko Blumenthal (SPD) forderten jetzt eine schnelle Lösung. Blumenthal warf der Verwaltung Verschleppungstaktik vor, weil trotz der Mängel zu lange nichts geschehen sei. Peter Bettermann (Bürgerlich Liberale) verlangte, die Schließung der Schule Usedomstraße zu überdenken. Die Schule wird seit langem wegen Benzol im Untergrund saniert und soll deshalb, obwohl baulich in gutem Zustand, nicht mehr lange genutzt werden.


rp_pm.jpg (7607 Byte) 19.03.08

Sportfreund Klaus deJong freut sich auf World Games

(RP) Die Bürgerlich-Liberalen (BL) freuen sich auf die World Games 2013 in Duisburg. Der Rheinhauser Ratsherr Klaus de Jong: „Ich gratuliere Oberbrügermeister Adolf Sauerland, dass es ihm gelungen ist, dieses sportliche Großereignis zum zweiten Mal nach Duisburg zu holen.“ Man freue sich jetzt schon auf tolle Sportdarbietungen und sei sich sicher, dass auch die Begeisterung der Duisburger noch eine Steigerung erfahren wird, so de Jong. Die Weltspiele der nicht-olympischen Sportarten fanden bereits 2005 in Duisburg statt.
2013 soll Duisburg zusammen mit der Partnerstadt Düsseldorf Austragungsort sein.


PMsmall.jpg (12435 Byte) 29.02.08

Ampeln wieder in Betrieb nehmen!

Mit Erschrecken nimmt Ratsherr Klaus de Jong (BL/AMP) den Verkehrsbericht 2007 zur Kenntnis. 36 Verkehrsunfälle mit vier schwer- und siebzehn Leichtverletzten vor nachts abgeschalteten Verkehrsampeln erfordern unverzügliches Handeln, so de Jong: "Es kann nicht sein dass wir erst auf den ersten Verkehrstoten durch diesen vermeintlichen Spareffekt warten, ehe wir handeln." Die Ratsfraktion BL/AMP wird daher zur nächsten Ratssitzung einen Antrag einbringen, in dem der Oberbürgermeister, bzw. die Wirtschaftsbetriebe aufgefordert werden, die derzeit nachts abgeschalteten Ampelanlagen wieder in Betrieb zu nehmen. de Jong: "Die Annahme, dass Autofahrer bei abgeschalteten Ampelanlagen vorsichtiger fahren, wird durch die Zahlen des Verkehrsberichtes widerlegt. Die persönlichen Schicksale und Folgen, die diese Verkehrsunfälle nach sich ziehen, stehen in perfidem Verhältnis zu dem als Begründung der Maßnahme genannten Spareffekt."

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PMsmall.jpg (12435 Byte) 04.02.08

Kindermuseum Atlantis: Ratsbeschluss umsetzen!

"Die Verantwortlichen des Kindermusuems Atlantis haben abermals nachhaltig ihr Interesse am Standort Duisburg und insbesondere am TaM bekundet, stoßen aber offenbar bei der Stadtspitze auf taube Ohren." Diesen Eindruck hat der kulturpolitische Sprecher der BL-/AMP-Ratsfraktion, Ratherr Klaus de Jong. Er erinnert in diesem Zusammenhang an den Ratsbeschluss durch den der Oberbürgermeister aufgefordert wurde, alle Anstrengungen zu unternehmen das Kindermuseum in Duisburg zu halten. de Jong: "Ich habe in diesen Tagen zwar viel Verständnis für "Helau" und "Kamelle", ich habe aber kein Verständnis dafür dass die Stadtspitze anscheinend tatenlos zusieht wie unsere Nachbarkommunen, so etwa Moers mit dem Standort in der ehemaligen Horten-Immobilie, um die Gunst der Atlantis-Macher werben." Aus Sicht der BL-/AMP-Ratsfraktion bedarf es in dieser Sache endlich eines Machtwortes des Oberbürgermeisters - und zwar ehe nach dem Hoppeditz auch der Atlantis-Standort Duisburg verbrannt wird.


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