Das war 2011 (1.Halbjahr):

 

 

06.06.2011

Für Sie aktiv vor Ort:

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freunde,
als bürgerlich-liberale Wählervereinigung haben wir uns unter anderem zum Ziel gesetzt, die Stadtbezirke zu stärken. 
In diesem Sinne haben wir uns in diversen Diskussionen mit der Verwaltung gegen die leichtfertige intransparente Schließung der Gewächshäuser im `Botanischen Garten Hamborn´ eingesetzt, gegen die Aufstellung von Bebauungsplänen am Rheinhauser Markt, die die Anwohner vor vollendete Tatsachen stellen, gegen die Belastung von Bürgern durch zu hohen Schwerkraftverkehr, für Lärmschutz und Minderung der Gefährdung der Bevölkerung durch Entgleisungen an Bahnstrecken und für den Erhalt eines kulturellen Angebots vor Ort.
Etc. ...
Gleichzeitig informieren wir uns aber auch über die „hohen Feste“ in den Stadtbezirken, so wie auf dem folgenden, zum Schmunzeln anregenden Bild vom Stadtfest Rheinhausen zu sehen ist (die Schleichwerbung mussten wir dabei in Kauf nehmen).

 

Angelika Röder, Klaus de Jong, Karsten Vüllings (nicht im Bild) und Peter Bettermann nahmen das Bild eines lebendigen und von der Bevölkerung angenommenen Festes mit und selbstverständlich beglückwünschten wir die Inhaber von Neueröffnungen. 
Wünsche Euch allen einen guten Start in die Woche und verbleibe 
Mit bürgerlich-liberalen, also freundlichen Grüßen,

 
Peter Bettermann
 



25.05.2011
Duisburger Philharmoniker nach Darlington
"DirigentenInnen werden sich die Klinke in die Hand geben"
 
Nachdem sich unser General Musik Direktor (GMD) J. Darlington nach 14 Jahren fulminant verabschiedet hat, werden sich Dirigenten / Innen in der Spielzeit 2011/12 die Klinke der Mercator Halle in die Hand geben.
D. h., es wird in der kommenden Spielzeit keinen GMD in Duisburg geben. Für die Zeit danach sind drei Herren im Gespräch. Sie finden diese im "play" Programmheft, mit Vita, auf den Seiten 31, 35 und 70.
Die Reihenfolge wird in der Findungskommission festgelegt. Im Flurfunk spricht man von dem Herrn auf Seite 31.
Weiter werden wir eine Welturaufführung in Duisburg erleben. Wir werden erstmals Serge Zimmermann, den Sohn unseres Frank Peter Zimmermann ( 7./8.09.011) sehen und hören können.
Die schon angekündigte Weltpremiere können wir mit dem "Melton Tuba Quartett", geleitet von einem weiteren Aspiranten für den GMD, am 09./10.11. 011 hören und sehen.
Sehen und hören, erstmals in Duisburg, Frau Shi-Yeon Sung, eine junge Koreanerin, der, trotz Ihrer Jugend, ein guter Ruf voraus eilt.
Darf ich weiter auf den "Belcanto" Abend am 29.02 /01.03 2012 hinweisen. Sie werden Lucia Aliberti, "die letzte wirkliche Primadonna des Belcanto", hören können. Menschen, die es wissen müssen, sprechen von der Nachfolgerin der großen Maria Callas. Die bildhübsche Anu Tali ( Seite 47 ) stand in 2008 als erste Frau überhaupt am Pult der Philharmoniker.
Auch John Fiore, der ehemalige GMD der Düsseldorfer, gibt im Februar 2012 seine Visitenkarte ab. Und nicht vergessen möchte ich Enoch zu Guttenberg ( richtig, es ist der Vater). Er bringt am 04./05. 07. 2012 seinen eigenen Chor, die Chorgemeinschaft Neubeuren, mit. Ob sein Sohn Mitglied des Chores ist, habe ich mich nicht getraut zu fragen. Er dirigiert von Haydn "Die Jahreszeiten".
Wenn es das nicht ist, was dann?  
Sie müssen einfach Ihre Urlaubsplanung nach diesem Programm richten. Wohl dem, der über ein Abo verfügt.  
182 Seiten Musik umfasst der frische Katalog, der noch nach Farbe riecht. Darunter die Seiten 136 - 149. Die neue Konzertpädagogin, Frau Unterberg, stellt hier das Programm für die Jugend vor. Tolle Ideen hat Sie mit den Kiddys entwickelt. Man kann gespannt sein, auf das, was dabei heraus gekommen ist.
Herr Klaus Thiel-Klenner und ich werden gespannt sein, ob wir Sie neugierig gemacht haben.
Wenn ja, freut uns das. Wenn Sie zusätzlich nach dem Heft "Play", in dem Sie alles noch einmal ausführlich nachlesen können, oder auf dem Foto auf Seite 42 überprüfen wollen, ob Frau Tali wirklich so gut aussieht, verlangt, so lassen Sie es mich wissen.  
In diesem Sinne,
Kultur ist in dieser Stadt ebenso wichtig wie z.B. Sport,
verbleibe ich mit freundlichen Grüßen,


Klaus de Jong
 



27.04.2011

Anfrage der BL

für die Sitzung der BV Rheinhausen am 26. Mai 2011
 
Betr.:
Lkw-Routenkonzept 
Seit Jahren ist die Belastung des Stadtbezirks durch den Schwerlastverkehr ein immer wiederkehrendes und dominierendes Thema in der Bezirksvertretung Rheinhausen – auf die damit einhergehenden Beschlüsse der BV Rheinhausen sei hier verwiesen. Der Tagespresse (NRZ/WAZ) vom 27.04. ist nun zu entnehmen, dass die Verwaltung ein “Lkw-Routenkonzept” in Arbeit hat, das für den Stadtbezirk Rheinhausen bereits mit der Industrie- und Handelskammer abgestimmt sei. 
Ich bitte um einen diesbezüglichen Sachstandsbericht uund Vorstellung des “Lkw-Routenkonzeptes” durch die Fachverwaltung. 
Mit freundlichen Grüßen,

gez.
Karsten Vüllings

Bezirksvertreter (BL)
 



18.04.11
Empfang für den MSV
- warum nicht in Rheinhausen?
Wie den den Medien mehrfach zu entnehmen war, scheiden der Burgplatz und das Rathaus aus Sicherheitsgründen als Örtlichkeit für einen Empfang der Mannschaft des MSV Duisburg nach dem Pokalfinale in Berlin aus. Man sucht, so ist zu vernehmen, derzeit nach Alternativen. Klaus de Jong, für die BL Mitglied im Kulturausschuss, bringt daher den Markplatz in Rheinhausen-Hochemmerich für diesen Event ins Gespräch: "Der Marktplatz ist nicht nur groß genug, sondern bietet auch ausreichend Fluchtwege in die ihn umgebenden Hauptverkehrsstraßen."
Die 1. Etage des angrenzenden Marktforum-Parkhauses mir ihren drei vorgelagerten Terrassen, so de Jong weiter, eigne sich zudem bestens als Empore für die Mannschaft, Offizielle und Begleiter. Schlussendlich weist de Jong darauf hin, dass auch alle notwendige Infrastruktur auf- und rund um den Marktplatz vorhanden sei. "Der MSV hat viele Freunde und Fans im Duisburger Westen. Es könnten sicherlich noch eine ganze Menge neuer Fans und Freunde hinzukommen, wenn man die Möglichkeit, den Empfang hier im Stadtbezirk zu veranstalten, einmal ernsthaft ins Auge fassen und überdenken würde", so de Jong abschließend.
 



13.04.11
Peter Bettermann informiert
Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freunde, 
der Chef der Duisburger Stadtwerke, Herr Dr. Janning, berichtete heute in der SPD-Fraktionssitzung (der ich als `hellblauer Punkt´ ja auch angehöre) über den Rückkauf der Thüga-Anteile und Wasserversorgung. 
Wir erinnern uns: 
Im Jahr 2001 wurden 40% der Duisburger Stadtwerke verkauft und zwar 20% an RWE und 20% an die Firma Ruhrgas. Ruhrgas ging letzten Endes in eon auf und zahlte damals ca. 90 Mio. € für diesen 20% Anteil. Die Duisburger Stadtwerke werden, wenn Aufsichtsrat und Rat der Stadt zustimmen, diesen Anteil für ca. 94 Mio. € zurückkaufen, dabei ließ Herr Janning offen, ob diese 20% dauerhaft bei den Stadtwerken bleiben oder ein anderer Partner gesucht wird. 
Bei der Wasserversorgung ist ursächlich ein Vorgehen des Kartellamtes gegen die Berliner Wasserversorgung zu benennen, die mit ihren Preisen erheblich über dem Durchschnitt lag. Daraufhin wurde auch der Durchschnittspreis pro qbm (Kubikmeter) in NRW ermittelt und der liegt bei 45 Cent pro qbm Wasser. 
Damit sind wir bei der Duisburger Situation: 
Die Stadt Duisburg verbraucht insgesamt pro Jahr ca. 34 Mio. qbm Wasser und zwar in etwa die Hälfte davon im Duisburger Süden und die andere Hälfte im Norden der Stadt. Der Süden wird aus den eigenen Wasserwerken Wittlar und Bockum (Düsseldorfer Gebiet) versorgt und der Norden von der Firma Gelsenwasser aus dem Haltener See. 

 

Die Wasserwerke im Süden fördern das Wasser, so Janning, für ca. 45 Cent pro qbm und Gelsenwasser verlangt für seine Versorgung des Nordens ca. 58 Cent pro qbm.
Der Liefervertrag mit Gelsenwasser wurde damals für einen Zeitraum von 50 Jahren geschlossen, davon sind noch etwa 19 Jahre offen. Vertragsänderungen bzw. Preissenkungen lehnt Gelsenwasser ab, bietet aber an, den Süden mitzuversorgen und in diesem Fall den Preis erheblich zu senken.
Davon hat RWW Wind bekommen und will mit ins Geschäft. Die Firma Gelsenwasser gehört zu 90% den Kommunen (Dortmund, Bochum und anderen), die Firma RWW gehört zu 70% dem RWE und der Rest ist bei Kommunen, wie Oberhausen und Mülheim/Ruhr. 
Die Stadtwerke Duisburg prüfen jetzt mögliche Kostenstrukturen. Entweder nur Gelsenwasser, oder RWW und Gelsenwasser, oder RWW und Gelsenwasser und die Wasserwerke im Süden, oder die alleinige Versorgung aus den städt. Wasserwerken.
Am Ende soll es für die Duisburger Stadtwerke kostengünstiger werden. Ob das dann für die Endverbraucher kostengünstiger wird, schau’n mer mal! 

Klar ist, dass die genannten Preise nur die Anlieferung betreffen, nicht die Endverbraucherpreise. Das Leitungsnetz und dessen Erhaltung und Erneuerung müssen wir natürlich auch bezahlen. 
Ich hoffe, ich konnte Ihnen mit diesem Bericht einen kleinen Einblick in die komplexen Versorgungs-Zusammenhänge unseres meist benötigten Lebensmittels zu geben, unseres Wassers. 
Mit bürgerlich liberalen,
also freundlichen Grüßen,
Ihr

Peter Bettermann
 



31.03.2011
Es reicht, Herr Sauerland!
Mit kaltem Zorn nimmt die Wählergemeinschaft Bürgerlich-Liberale zur Kenntnis, dass der noch im Amt befindliche "Oberbürgermeister" der Stadt, Adolf Sauerland, weiterhin den Stadtrat über den Tisch ziehen will, um seine sozial- und kulturfeindlichen Vorstellungen vom Sparen im städtischen Haushalt durchzusetzen. 
So teilte er dem Rat zum Tagesordnungspunkt „Verlängerung der Verträge zu den bezirklichen Kulturveranstaltungen“ mit, dass nach ausführlicher Darstellung der Pflichtigkeit dieser Aufgabe gegenüber der Bezirksregierung, diese die Verlängerung der Verträge nicht genehmigen würde und der Rat zustimmen solle, die Verträge zum 31.03.2011 zu kündigen. 
„Die Mitglieder des Rates müssen dann aus der Presse erfahren, dass es eben keine ausführliche Darstellung dieser Angelegenheit bei der Aufsichtsbehörde gegeben hat und diese immer noch auf eine weitere Begründung aus Duisburg wartet“, so das BL- Ratsmitglied in der SPD-Fraktion, Peter Bettermann, der weiter fordert: „Es ist höchste Zeit, Herrn Sauerland und seine konfuse Dezernentenriege in die Schranken zu weisen. Der Rat darf sich nicht weiter belügen lassen, ohne dass es direkte Konsequenzen gibt!“ 
„Notfalls“, so BL-Vorstandsmitglied Jochem Knörzer, „können wir ja Kompensation anbieten, indem der Duisburg Marketing Gesellschaft die städtischen Zuschüsse um 46.000 € gekürzt werden. Dann gibt es auch im Aufsichtsrat keine Diskussionen mehr um die MSV-VIP-Lounge und wir hätten gleichzeitig die Bedingungen der Haushaltsverfügung vom letzten Jahr erfüllt, dass für freiwillige Aufgaben doppelt so hohe Einsparungen erfolgen müssen, wenn diese unter dem Nothaushaltsrecht genehmigt werden sollen.“
 



28.03.11
Peter Bettermann berichtet aus dem Rat
Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freunde,
 
die heutige Sitzung des Rates der Stadt Duisburg stand ganz im Zeichen der Haushaltsverabschiedung für das Jahr 2011 und damit standen auch etliche Anträge der Fraktionen in Sachen Haushalt auf der Tagesordnung, die im öffentlichen Teil insgesamt 92 Tagesordnungspunkte umfasste. 
Den Reigen der Haushaltsreden eröffnete Herbert Mettler für die SPD-Fraktion, danach Frau Vogt für die CDU und anschließend in der Reihenfolge Herr Kantel (Grüne), Herr Dierkes (Linke), Herr Bies (FDP), Herr Krebs (DWG, beinhaltet die Wählergemeinschaften `Junges Duisburg´, `Duisburger Alternative Liste´ und `Sozial-Gerecht und Unabhängig´) und am Ende Herr Happel für die sogenannte `Bürgerunion´.
Den ersten Eklatpunkt setzte Frau Vogt, indem sie hinsichtlich der Kooperation von SPD, Grünen und Linken im Rat von `kommunistischem Bodensatz´ redete, während Herr Bies in ähnlichem Zusammenhang von einkehrender `Kolchosenmentalität´ sprach.  Herr Bies und Herr Krebs attackierten vor allem die Tatsache, dass die Fraktion  `Die Linke´ in der neuen Kooperation das Recht zum Vorschlag für eine/n neue/n Leiter/in des Dezernates 5 (Stadtentwicklung) für sich beanspruchte, wobei noch offen ist, ob die Bezirksregierung die Einstellung eines neuen Dezernenten überhaupt zulässt.
Besonders Herr Krebs verstieg sich mit seinen Angriffen derart, als hätte es keine 5 Jahre Schwarz-Grün mit Dezernentenwahlen nach Parteibuch gegeben und zwar ohne Rücksicht auf die Qualifikation der Bewerber, was sich ja besonders bei Herrn Raabe im Zusammenhang mit der Planung zur Loveparade herausgestellt hat. Offensichtlich hatte Herr Krebs sein Mitwirken bei diesen Vorgängen in seiner damaligen Funktion als Vorsitzender der Jungen Union in Duisburg völlig verdrängt. 
Nach den Haushaltsreden wurden die diversen Veränderungsanträge zum Haushalt beraten. Den Anregungen der einzelnen Bezirksvertretungen wurde durch die Rot-Grün-Rote Mehrheit gefolgt. Die Anträge der FDP und der DWG wurden von der Mehrheit abgelehnt. Die FDP-Fraktion wollte alle städt. Besitzungen verkaufen, wohl wissend, dass damit auch kein Haushaltsausgleich zu erzielen ist, aber man wollte der Bezirksregierung damit beweisen, dass beim Sparen in Duisburg ernst gemacht wird. Die schlechten Erfahrungen, die die Stadt Dresden beim Verkauf ihrer Wohnungen gemacht hat, hatte dabei offensichtlich keinen Eingang in die Vorstellungen der FDP gefunden, ebenso war der Blau-Gelben Fraktion nicht bewusst, dass ein Verkauf der RWE-Aktien zu diesem Zeitpunkt aufgrund des niedrigen Aktienkurses keinen Sinn macht. 
Herr Krebs von der DWG tat sich damit hervor, dass er die Zahl der Duisburger Bezirke und damit die Zahl der Bezirksvertretungen erheblich reduzieren wollte und gleichzeitig die Sitzungsgelder für Ausschuss- und Ratsmitglieder einsparen wollte und zwar unter Anerkennung der Tatsache, dass diese ehrenamtlichen Tätigkeiten einen erheblichen Zeitaufwand erfordern. Besonders Herr Krebs bediente nicht nur in seiner Haushaltsrede, sondern auch in der Begründung der Anträge seiner DWG-Fraktion jedes Element einer Stammtischdiskussion. 
Nach den Beratungen zu den Haushaltsanträgen ging es zunächst um den Dringlichkeitsbeschluss für eine Dienstreise nach Fort Lauderdale, dem durch die Bezirksregierung eigentlich schon die Rechtsgrundlage entzogen war, trotzdem stand er auf der Tagesordnung.
In der Abstimmung gab es nur eine Nein-Stimme (Bettermann) aus der SPD-Fraktion zusätzlich nur eine Enthaltung (Liske) und die Enthaltung der Fraktion `Die Linke´. Der Rest des Rates hat dieser Vorlage zugestimmt
Weitere Streitpunkte waren die Theatergastspielreisen in den Bezirken und die Benennung von Vertretern in der Landesarbeitsgemeinschaft der Migrantenvertretungen.
In den Diskussionen zum ersten Teil entstand der Eindruck, dass die Verwaltung, besser die Verwaltungsspitze, Drucksachen so spät vorlegt, dass eine Beratung vor terminlich notwendigen Entscheidungen nicht mehr möglich ist und im zweiten Teil das Votum des Beirates für Zuwanderung und Integration durchgepeitscht werden soll, einen Vertreter der `Grauen Wölfe´ als Duisburger Vertreter in die Landesarbeitsgemeinschaft der Migrantenvertretungen zu schicken.  Beides wurde mehrheitlich abgelehnt. 
Das war es in Kürze und natürlich nicht ganz vollständig aus der heutigen Sitzung des Rates der Stadt Duisburg. 
Wünsche Euch/Ihnen allen einen guten Start in den morgigen Tag und zwar mit bürgerlich-liberalen, also freundlichen Grüßen,

Peter Bettermann
 



21.03.11
Rotfedern sollen den Toeppersee in Rheinhausen
wieder algenfrei machen
 
Im Kampf gegen die Algenpest hat die Stadt mehr als 4.000 Exemplare dieser Karpfenart in dem Gewässer ausgesetzt. Die Rotfedern ernähren sich von Wasserpflanzen. Durch sie soll der Pflanzenwuchs auf natürliche Weise reduziert werden. Angelika Röder von den Bürgerlichen Liberalen in Rheinhausen hat das Projekt angeregt:


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Ehrung für Klaus de Jong
 

Klaus de Jong (BL) wurde am 14. März für sein kommunalpolitisches Engagement mit dem Ehrentitel „Stadtältester“ und dem „Ehrensiegel in Silber“ der Stadt Duisburg ausgezeichnet.
Klaus de Jong war von 1994 bis 2009 Mitglied des Rates der Stadt Duisburg. Schwerpunktmäßig hat er sich mit den Wirtschaftsbetrieben Duisburg beschäftigt. Neben seiner Funktion im dortigen Werks-, bzw. Betriebsausschuss war Klaus de Jong im Laufe der Jahre Mitglied im Haupt- und Finanzausschuss, im Ausschuss für Finanzen und Beteiligungen, im damaligen Umweltausschuss bzw. Ausschuss für Umweltfragen, im damaligen Beirat für Zuwanderung und Integration, im damaligen Sportausschuss, im Grundstücksausschuss und im Grünflächenausschuss.
Seine große Leidenschaft gilt jedoch der Kultur. So war er lange Jahre Mitglied im Kulturausschuss und steht auch nach seinem Ausscheiden aus dem Rat der Stadt dem Kulturausschuss als Mitglied zur Verfügung.
 



20.02. 2011
Florida-Reise auf Bürgerkosten untragbar!
Flugreise von „Verwaltungschef“ Sauerland und Ratsmitgliedern das falsche Zeichen zum falschen Zeitpunkt 
- Von wegen
Sponsoren!
Wie die Wählergruppe Bürgerlich-Liberale (BL) jetzt erfahren musste, wird die Reise nach Fort Lauderdale (USA/Florida) doch aus Haushaltsmitteln finanziert. 
Aufgrund der desaströsen Haushaltslage, den erneuten Einsparungen im sozialen, Kinder- und Jugend- und kulturellem Bereich, fehlt der BL dafür jegliches Verständnis! 
Diese Flugreise von „Verwaltungschef“ Sauerland und Ratsmitgliedern ist das falsche Zeichen zum falschen Zeitpunkt! 
Wir fordern die Ratsmitglieder, insbesondere die der SPD (S=Sozial!), auf, auf diese und weitere "Lustreisen" zu verzichten und die Gelder in den sozialen Bereich einzubringen!  


Jochem Knörzer
 



17.02.11

Forderung der Bürgerlich-Liberalen wird endlich umgesetzt:

Vorwegweisung zu Logport auf Autobahnen kommt

 
Eine Forderung der Bürgerlich-Liberalen (BL) aus dem Kommunalwahlkampf 2009, die letztlich in einen gemeinsamen Antrag von SPD, Grünen, Linken und BL im Ausschuss für Stadtentwicklung Verkehr mündete, wird nun endlich umgesetzt. Auf den die Stadt Duisburg umgebenden Autobahnen werden die Logistikstandorte "Logport" ausgewiesen. Das ist ein weiteres Puzzleteil, den Lkw-Verkehr aus Wohngebieten fernzuhalten.
Nachfolgend die Meldung aus der NRZ/WAZ vom 17. Februar 2011


Bis Jahresende soll Logport mit Nummernsystem auf Autobahnen ausgeschildert werden. Foto: Volker Herold

Horst Becker überbrachte die Nachricht persönlich: Wie der Parlamentarische Staatssekretär aus dem NRW-Verkehrsministerium bei seiner Stippvisite im Duisburger Westen mitteilte, soll der Rheinhauser Gewerbepark Logport bis Ende des Jahres bereits auf den Autobahnen ausgeschildert werden. Die Forderung ist fast so alt wie die auf der Krupp-Brache entstandene Logistikdrehscheibe selbst: Weil auf den Autobahnen jeglicher Hinweis fehlt, suchen sich die Schwerlaster den kürzesten Weg und fahren mitten durch die Stadtteile anstatt über die neu gebauten Zubringerstraßen.  
Genau das soll sich jetzt ändern: Auf der A 40 sollen die Laster von Kaiserberg bis zum Kreuz Moers und dann auf die A 57 geleitet werden. Die dortige Ausfahrt „Krefeld-Gartenstadt“, die auf die L 473n führt, soll aus beiden Richtungen zudem den Zusatz Duisburg-Rheinhausen erhalten.
Damit ist wieder einmal bewiesen, dass auch vermeintlich kleine politische Gruppierungen in Duisburg noch etwas bewegen können! 
Liebe Grüße,

gez. Karsten Vüllings
 


07.02.11
Peter Bettermann informiert
Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freunde,
in den vergangenen Wochen hat es einigen Wirbel in der Öffentlichkeit und auch Politik, intern, gegeben, es ging um die Ansiedlung zweier großer Möbelhäuser in Duisburg. Die Investoren sind, auf der einen Seite, Herr Krieger (Güterbahnhof) und auf der anderen Seite, die Gebrüder Ostermann (Meiderich). 
Im Zuge dieser Entwicklung hat es jede Menge Vorbehalte, Behauptungen und Mutmaßungen, also Irritationen gegeben, jetzt ist sogar der Begriff `Erpressung´ im Spiel.
Es gilt also, die Entwicklung noch einmal sachlich aus Sicht des persönlichen Erlebens des Ratsmitgliedes der Wählergemeinschaft BL (Bürgerlich-Liberale) in groben Linien darzustellen: 
Krieger hat die Fläche des ehemaligen Güterbahnhofes von Aurelis gekauft, diese hatte die Stadt nicht über ihre Absicht, an Krieger zu verkaufen, informiert, so wurde es dem Rat mitgeteilt. Wenn man hier überhaupt von Heimtücke oder Hinterlist reden will, dann liegt diese bei Aurelis und nicht bei Krieger, denn bei Vorstellung der `Duisburger Freiheit´ (Güterbahnhofsgelände) wollte Aurelis die Fläche noch entwickeln, denn diese hatte ja das Konzept von Sir Norman Forster erstellen lassen und bezahlt. 
Krieger wollte ein Möbelzentrum mit Hochregallager bauen. Nach Verhandlungen mit Politik und Verwaltung einigte man sich auf ein kleineres Möbelzentrum, Anlage eines öffentlichen Parks und dessen Pflege durch Krieger, sowie die Bereitstellung von Flächen für Bürogebäude und damit eine weitgehende Annäherung an die ursprünglichen Pläne zur Duisburger Freiheit.
Kostenträger hierfür: Krieger! 
Jetzt wurde Ostermann öffentlich aktiv in Sachen Ansiedlung eines Möbelmarktes in Duisburg und zwar auf einer Industriebrache in Meiderich - dass er vorher bereits mit Aurelis verhandelt hatte und sich aus diesen Verhandlungen still verabschiedet hatte, blieb der Öffentlichkeit und zumindest Teilen des Stadtrates verborgen. Allerdings hat die Fa. Ostermann die Fläche in Meiderich noch nicht gekauft. 
Duisburg und seine Politik müssen sich jetzt entscheiden, was sie wollen:
- Die Entwicklung der Duisburger Freiheit, angelehnt an die Forster-Pläne, oder
- ein Möbelcenter auf dem ZEUSS-Gelände in Meiderich.

Warum:
 
Aus Sicht des Investors Krieger, der für annähernd das gleiche Möbelcentrum mit annähernd gleichen Sortimenten wie Ostermann ein vielfaches am Mitteln aufbringen und damit Stadtentwicklung finanzieren muss, muss es als Hinterlist der Stadt erscheinen, dass Ostermann wie ein `Kaninchen aus dem Hut´ gezogen wird und möglicherweise noch schneller zum Baubeginn kommt.
Auf meine Frage an die Gebrüder Ostermann, ob sie denn auf jeden Fall, also auch wenn Krieger in Duisburg baut, sich trotzdem in Meiderich niederlassen wollen, erhielt ich keine eindeutige Antwort. Dem Hörensagen nach, haben sie diese Frage nachträglich im kleinen Kreis und in anderen Fraktionen mit JA beantwortet. 
Konkurrenz belebt das Geschäft, steigert in diesem Fall aber bestimmt nicht die Erträge, aus denen Krieger, die ihm abgerungenen zusätzlichen Aufgaben finanzieren muss.
Logischerweise droht Krieger jetzt mit seinem Rückzug. Er muss die, über den Bau eines Möbelhauses hinausgehenden, Investitionen mit seinem Unternehmen erwirtschaften. Die Rückzugsdrohung kann man natürlich als Erpressung bezeichnen, wenn man außer Acht lässt, dass die Stadt beiden Unternehmen völlig unterschiedliche Startbedingungen abfordert.  
Noch einmal: 

"Duisburg, Du musst sagen, was Du willst,
aber auch danach handeln!"
 

Wünsche Ihnen/Euch allen einen guten Start in die kommende Woche
und verbleibe mit freundlichen Grüßen,

Peter Bettermann
 



21.01.11
BL ist entsetzt über Regierungspräsidentin Lütkes und Verwaltungschef Sauerland!
Frau Lütkes begrüßt die Gewerbesteuer- und jetzt auch die Grundsteueranhebung und fordert weitere Einsparungen gerade im Bereich Kultur (niederrheinische Kunst- und Musikschule, Deutsche Oper am Rhein) und Bildung (Verlagerung der Stadtteilbibliotheken).
 

Das ist doch schon eine Aufforderung
an die Duisburger Betriebe und Bürger,
diese Stadt so schnell wie möglich zu verlassen!
 

Klaus de Jong, Kulturausschuss: "Allein im Bereich Kultur sieht die Regierungspräsidentin ein zusätzliches Einsparvolumen von fast 6 Millionen Euro. Dem fallen dann auch die Deutsche Oper am Rhein und die Stadtteilbibliotheken zum Opfer.
Gute Nacht dem Land der Dichter,
schönen Gruß an ‚Pisa'!"
 


Dazu die unverblümte Aufforderung an die Duisburger Verwaltung, allen voran Herr Sauerland, die demokratischen Regeln zu übergehen und Maßnahmen am Rat der Stadt vorbei zu treffen. 
BL-Ratsherr Peter Bettermann: "Liebe Frau Lütkes, der Paragraf 82 der Gemeindeordnung NRW ruft nicht das Kriegsrecht und somit die Demokratur der Duisburger Verwaltung aus!
Und dann wollen Sie die Verantwortung ausgerechnet an Verwaltungschef Adolf Sauerland übergeben, den Mann, der es auch fast 6 Monaten nach der Loveparade-Katastrophe geschafft hat, sich vor der moralischen und politischen Verantwortung zu drücken! Unfassbar!
Eins bleibt festzuhalten: „In den ‚fetten‘ Gewerbesteuerjahren 2006 und 2007 hat Herr Sauerland, gemeinsam mit der CDU und den Grünen Janicki und Kantel das Geld mit der Schubkarre aus dem Rathaus und in seine Leuchtturmprojekte gefahren, statt in die Haushaltskonsolidierung zu stecken“, so Peter Bettermann weiter. 

Jochem Knörzer, Betriebsausschuss IMD
: "Wer die Musik bestellt, der soll sie auch bezahlen. Ob es der Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz ist oder die U3-Betreuung oder die Kosten der Unterkunft für Hartz IV Empfänger oder den sogenannten Solidarpakt Ost, um nur einige zu nennen, alle diese Kosten sind der Kommune von Land und Bund auferlegt worden. Und Duisburg muss jetzt dafür (aus)bluten!"

 



17.01.11

Peter Bettermann berichtet aus dem Rat
Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freunde, 
in den letzten Jahren waren die Einbringungen des städt. Haushaltes schon von einiger Dramatik gekennzeichnet. Das wurde heute deutlich übertroffen.
Hier das Wichtigste in Kürze: 
·         Zunächst ging Herr Sauerland ans Rednerpult und erinnerte an die Haushaltsverfügung der Bezirksregierung aus der eindeutig hervorgeht, dass Duisburg finanziell endgültig fremdbestimmt sei und Genehmigungen für freiwillige Ausgaben in 2011 nicht mehr zu erwarten seien. Er berichtete, dass ein Haushaltsausgleich in diesem Jahr undenkbar sei. Die Defizite für 2010 bezifferte er auf 190 Mio. € und für 2011 auf 202 Mio. €. Dabei versäumte er nicht auf die Verantwortung von Bund und Land für dieses Defizit hinzuweisen.
·         Anschließend war der Kämmerer, Herr Dr. Langner, an der Reihe. Er wies darauf hin, dass nach alter Regelung ein HSK (Haushaltsicherungskonzept) nach 4 Jahren zum Haushaltsausgleich führen müsse. Durch die Initiative der Landesregierung soll es ggfs. möglich sein, den Zeitrahmen zu strecken. Das erfordere aber, dass in den Folgejahren im Haushalt Überschüsse erwirtschaftet werden, die die Stadt aus der Vermögenslosigkeit herausbringen. Dazu sei es heute notwendig, den Grundsteuerhebesatz in 2011 von 500% auf 550% und in 2012 von 550% auf 590% zu erhöhen, das ergäbe rund 14 Mio. € Mehreinnahmen.
Klar wurde nach seiner Rede auch, dass Beschlüsse des Rates vor der Bezirksregierung nur Bestand haben, wenn sie Einsparungen erwirken.
 Andernfalls könne die Verwaltungsspitze diese Beschlüsse mit Hilfe der Bezirksregierung `kassieren´.
·         Der Entwurf des Stellenplans 2011 der Verwaltung wurde einstimmig zur Kenntnis genommen.
·         Auf Antrag der Fraktion `die Grünen´ wurde die Stellenausschreibung zur Wiederwahl eines Beigeordneten (Stadtplanung / Dressler) in die März-Sitzung geschoben.
·         Änderungen in den Ausschüssen und Gremien durch den Austritt des CDU-Ratsherrn, Udo Steinke, wurden einstimmig getroffen.
·         Zu Abgeordneten  der 36. Ordentlichen Hauptversammlung des Deutschen Städtetages wurden Frau Leisse (Grüne), Herr Schütten (SPD) und Herr Kempken (CDU) gewählt. Als Gäste werden Herr Heidenreich (CDU), Herr Bies (FDP) und Herr Krebs (DWG) mitfahren. Die SPD-Fraktion verzichtete auf Gastteilnahmen (Kosten!).
·         Beim Erlass der Ordnungsbehördlichen Verordnung über eine besondere Öffnungszeit für Verkaufsstellen am Sonntag, 03.04.2011, stimmte die Fraktion `Die Linke´ dagegen, der Rest des Rates dafür.
·         Bei der Änderung der Satzung der Stadt Duisburg für Erlaubnisse und Gebühren für Sondernutzungen an öffentlichen Wegen, Straßen und Plätzen stimmte die FDP (heute nur 2 Mitglieder) dagegen, der Rest des Rates dafür.
·         Gegen die Stimmen von CDU und DWG (Duisburger Wählergemeinschaften aus DAL, JuDu und SGU, jeweils ein Ratsmitglied) stimmten SPD, Linke und Grüne für die Flächennutzungsplanänderung und Bebauungsplan `Zeus-Gelände´ (Möbel Ostermann).
·         Der Antrag zur Ausschreibung eines städtebaulichen Wettbewerbes in Sachen Factory-Outlet-Centers (FOC) der Fraktionen SPD, Linke und Grüne wurde mehrheitlich beschlossen und damit die Beschlussvorlage der Verwaltung in der nichtöffentlichen Sitzung zur Grundstücksvergabe durch den "OB" abgelehnt.
Soviel für heute,
mit
`bürgerlich-liberalen´, also freundlichen Grüßen,
Ihr

Peter Bettermann

 



16.01.11  
BL fordert Lösung zum Erhalt des Hundertmeisters 
In der Debatte um den Erhalt des Hundertmeister sieht Klaus de Jong, Kulturpolitischer Sprecher der Wählervereinigung Bürgerlich-Liberale (BL), auch die Geschäftsführung des Kulturzentrums in der Pflicht. "Nach Kündigung des Mietvertrages durch die Gebag trotzig weiterhin auf Mietfreiheit und den diesbezüglichen Ratsbeschluss zu pochen, halte ich sowohl aus kaufmännischer Sicht als auch mit Blick auf die Haushaltssituation unserer Stadt für falsch", sagt de Jong. "Die Betreiber des Hundertmeister hätten besser frühzeitig das Gespräch mit der Gebag suchen und über eine wirtschaftlich vertretbare Miete verhandeln sollen, denn schließlich werden in diesem Objekt im Bereich der Gastronomie auch nicht unerhebliche Einnahmen generiert. Ich könnte mir vorstellen, dass es nach Bekanntwerden der monatlichen Mietkosten Gastronomen gibt, die den Hundertmeister mit Kusshand übernehmen würden."
Den Ratsbeschluss aus 1996 aufrecht zu erhalten und den Betrieb des Hundertmeister weiterhin mit städtischen Mitteln zu finanzieren, sieht die BL nicht nur auf Grund der Haushaltsverfügung der Regierungspräsidentin als problematisch an. "Wir schließen Schulen und Schwimmbäder, unsere Straßen sind ein einziger Flickenteppich und hier wird weiterhin Unterstützung für ein Objekt gefordert, dessen wirtschaftliche Situation und Umsatzzahlen wir nur vom Hörensagen kennen - das kann es nicht sein", so de Jong.
Gleichwohl hofft die BL, dass sich im Rahmen jetzt zu erwartender Gespräche eine Lösung findet, die einerseits die Stadt aus der Pflicht nimmt und andererseits einen wirtschaftlich vertretbaren Weiterbetrieb der Kulturzentrale ermöglicht.

 



10.01.11 
Schulschließungen – Beschlüsse so lange wiederholen,
bis sie Frau Lütkes passen?
 
Die erneute Diskussion über mögliche Grundschulschließungen, auf äußerst fragwürdige Weise angestoßen durch Regierungspräsidentin Lütkes, stößt bei der Wählergemeinschaft Bürgerlich-Liberale auf Unverständnis.
In der Ratssitzung im Oktober 2010 lehnte die Ratsmehrheit mit BL-Stimme u. a. die Schließung der GGS Wrangelstraße (Mitte) und Koopmannstraße (Meiderich) ab.
BL-Ratsherr Peter Bettermann: „An der Begründung und den Grundlagen hat sich nichts geändert! Wenn wir jemals den Satz ‚Kurze Wege für kurze Beine‘ ernst genommen haben, dann sollte uns allen bewusst sein, dass die Versorgung mit Grundschulplätzen auf die umgebende Fläche ausgerichtet sein muss, nicht auf ein Überangebot von Klassenräumen in entfernten Bereichen!“ 
Die BL vertritt den Standpunkt, dass Grundschulen, die eine gesicherte Einzügigkeit haben und in deren fußläufiger Nähe keine zweite Grundschule vorhanden ist, bestehen bleiben müssen! 
Zu dem liegen immer noch keine gesicherten Zahlen vor, ob und wie hoch die Kostenersparnis für Duisburg durch Schulschließungen tatsächlich unter dem Strich wäre.
Jochem Knörzer, IMD-Betriebsausschuss: „Das IMD selber spart nichts, denn es erhält für die Gebäude keine Miete mehr, muss aber die Erhaltungs- und Sicherungskosten tragen! Inwieweit leer stehende Schulgebäude veräußert werden könnten, steht in den Sternen. Dann allerdings müssten auch die Turnhallen energietechnisch von den Gebäuden getrennt werden. Und wer würde diese Kosten tragen?“ 
Kosten würde auf jeden Fall das Land sparen – durch die wegfallenden Lehrerstellen. Für die Duisburger Eltern und SchülerInnen wäre es fatal, wenn dieser Gedanke die Basis für die Forderungen der Regierungspräsidentin Lütkes wäre!

 


 

Stellungnahme
bezieht Stellung:

zu:
Bezirksregierung fordert Einsparungen bei Grundschulen

06.01.11


Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freunde,  
Wenn wir jemals den Satz „Kurze Wege für kurze Beine“ ernstgenommen haben, dann sollte uns allen bewusst sein, dass die Versorgung mit Grundschulplätzen auf die Fläche ausgerichtet sein muss und nicht auf örtlich im Überangebot vorhandene Grundschulzüge (vereinfacht: Klassenräume). 
Wenn der Artikel in der heutigen WAZ (siehe unten) wörtlich zu nehmen ist, setzt die Bezirksregierung unter ihrer neuen Leitung den negativen Einstand aus dem gerade vergangenen Jahr (die Verwaltungsspitze solle Ratsbeschlüsse ignorieren) mit der pauschalen Aufforderung, Duisburg möge im Grundschulbereich organisatorisch (Schließungen) tätig werden, auch im neuen Jahr fort. 
Wir alle wissen, dass Grundschulen, die keine Eingangsklasse mehr bilden können, keine Zukunft haben, also geschlossen werden.
Genauso gilt aber, dass Grundschulen, die eine gesicherte Einzügigkeit haben und in deren fußläufiger Nähe keine zweite Grundschule vorhanden ist, bestehen bleiben müssen!
 
Bis heute wurden uns von der Verwaltung etliche Vorlagen zugeleitet, in denen Einsparvolumina bei Schulschließungen angegeben waren. Diese Summen spart zunächst nur die Bildungsholding (Schulverwaltung) ein, wenn Schulbusse eingesetzt werden müssen, vermindert sich der Betrag noch.
Die Bewirtschaftung der angeschlossenen Turnhallen wird durch das IMD mit separaten Kontrakten geregelt. Diese Kosten werden dann im Wesentlichen vom Eigenbetrieb `Duisburg Sport´ und wiederum von der Bildungsholding beim Schulsport getragen werden müssen. Das IMD selber spart nichts, denn es erhält für die Gebäude keine Miete mehr, es sei denn, die leer stehenden Schulgebäude könnten am Markt untergebracht werden.
Wer dann bei einer Vermarktung der Gebäude die energetische Trennung der Schulgebäude von den Turnhallen bezahlen muss … ,
...  dieser Gedanke ist in der Verwaltung noch nicht aufgetaucht. 
Ich sehe im Moment kein Zahlenwerk, aus dem schlüssig und verständlich hervorgeht, wie viel die Kommune  - also Kernverwaltung und Eigenbetriebe -   bei Schulschließungen wirklich spart! 
Fatal wäre es, wenn die Bezirksregierung mit ihrer (offensichtlich auch hinter den Ohren noch) grünen Regierungspräsidentin bei Schulschließungen nur das Sparen durch wegfallende Lehrerstellen im Hinterkopf hätte. 

Grundlose Schließungen von Grundschulen
ohne belegbare, deutliche, tatsächliche Einsparungen
sind mit uns nicht zu machen!
 

Mit bürgerlich-liberalen, also freundlichen Grüßen,

Peter Bettermann

Hier der WAZ-Artikel, auf den sich unsere Stellungnahme bezieht: 

05.01.2011
In Duisburg drohen weitere Schulschließungen

von
Alfons Winterseel 
Duisburg. Aufgrund geringer Anmeldezahlen an Grundschulen fürs Schuljahr 2011/2012 fordert die Bezirksregierung Düsseldorf die Stadt Duisburg auf, "schulorganisatorische Maßnahmen" zu ergreifen. Vier Grundschulen droht die Schließung. 
Vier weiteren Duisburger Grundschulen droht die Schließung. Grund dafür sind die geringen Anmeldezahlen für das Schuljahr 2011/2012. Den Negativrekord verzeichnet die Dislichschule in Meiderich mit fünf Anmeldungen. 
Mindestens 18 Anmeldungen wären notwendig 
Bei den anderen Grundschulen, die von Schließung bedroht sind, handelt es sich um die Ochtropschule in Walsum (16 Anmeldungen), die Karolinenschule in Meiderich (19) und die Schule Wrangelstraße in Kaßlerfeld (19 Anmeldungen). Für die Bildung von Eingangsklassen sind mindestens 18 Anmeldungen erforderlich. Für eine gesicherte Zweizügigkeit sind mindestens 36 Anmeldungen, die 15 Grundschulen bislang nicht erreicht haben. 
Nach Bekanntwerden der Anmeldezahlen hat die Bezirksregierung Düsseldorf die Stadt Duisburg als Schulträger aufgefordert, „schulorganisatorische Maßnahmen“ zu treffen. Doch selbst wenn die vier genannten Schulen auslaufen sollten, können für die Zukunft weitere Schulschließungen nicht ausgeschlossen werden. Die Zahl der Erstklässler ist gegenüber dem letzten Anmeldeverfahren (4479) nun noch weiter gesunken ( 4285). „Aber in der Regel werden noch bis zum Sommerbeginn Erstklässler angemeldet“, lautet die Erfahrung des Leiters des Schulreferats, Dietmar Strüh. 
Überangebot an Grundschulen laut Bildungsholding 
Nach Berechnungen der Bildungsholding hält Duisburg immer noch ein "Überangebot" an Grundschulen vor: 
Walsum: Zehn Grundschulen mit einer Kapazität von 24 Zügen. Bedarf bis 2014/15: 21 Züge, danach nur noch 17.
Gefährdet: Dittfeldstraße (24 Anmeldungen), Ochtropschule (16, konkret von Schließung bedroht), Unter den Kastanien (31). 
Hamborn: 13 Grundschulen mit einer Kapazität von 40 Zügen, Bedarf bis 2014/15: 36 Züge, danach nur noch 30.
Gefährdet: Zur Zeit keine, da alle Schulen eine gesicherte Zweizügigkeit erreicht haben.
Meiderich/Beeck: 14 Grundschulen mit 41,5 Zügen. Bedarf bis 2014/15: 30 Züge, danach 25.
Gefährdet: Dislichstraße (5, von Schließung bedroht), Karolinenstraße (19, von Schließung bedroht), Koopmannstraße (26).
Homberg/Ruhrort/Baerl: Sechs Grundschulen mit einer Kapazität von 15,5 Zügen, bedarf bis 2014: 15 Züge, danach 12.
Gefährdet: Zurzeit keine Schule, überall wurde die gesicherte Zweizügigkeit erreicht.
Bezirk Mitte: 16 Grundschulen mit einer Kapazität von 43,5 Zügen. Bedarf bis 2014/15: 38 Züge, danach 34.
Gefährdet: Kath. Grundschule Eschenstraße (25), Obermauerstraße (33), Wrangelstraße (19, konkret von Schließung bedroht).
Rheinhausen: 12 Grundschulen mit einer Kapazität von 33,5 Zügen. Bedarf bis 2014/15: 27, danach 24. 
Gefährdet: GGS Krefelder Straße (26).
Bezirk Süd: 12 Grundschulen mit einer Kapazität von 32,5 Zügen. Bedarf bis 2014/15: 26 Züge, danach 21.  
Gefährdet: Am Knappert (25), Am Lindentor (20), Hermann-Grothe-Straße (31), Schulze-Knaudt-Straße (26).

In den kommenden Wochen werden in den Bezirken Walsum, Meiderich/Beeck, Mitte und Süd mit den betroffenen Schulen und der Schulaufsicht die „erforderlichen schulorganisatorischen Maßnahmen“ erörtert. Am kommenden Dienstag wird sich der Schulausschuss mit dem Thema befassen (Rathaus, 16 Uhr).

 


 

Jahresrückblick 2010
von Peter Bettermann

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freunde, 
am Ende des Jahres 2010 gilt es noch einmal, auf das abgelaufene Jahr aus Duisburger Sicht zurückzuschauen. 
Das Jahr 2010 sollte für Duisburg ein Jahr der Highlights werden. Wir `Bürgerlich-Liberale´ waren stolz, dass es uns gelungen war, in Zusammenarbeit mit anderen Fraktionen einen eigenen Haushalt aufzustellen, der sich von den Verwaltungsvorschlägen deutlich unterschied, ohne dabei mehr Geld auszugeben. So konnten wir die flächendeckende Parkraumbewirtschaftung in den Nebenzentren verhindern, unsere Bestrebungen für mehr kombinierte Wachen von Ordnungsamt und Polizei in den Stadtteilen ging voran, die Schließung von Grundschulen in Randbezirken konnte verhindert werden, in Sachen Parkplätze auf dem Hochemmericher Markt fand unsere Position Mehrheiten, und vieles andere mehr. 
Während sich also für die kleine Schar der Mandatsträger unserer BL das abgelaufene Jahr durchaus erfolgreich darstellt, können wir das für unsere Stadt leider nicht sagen.  
Der Tod von 21 jungen Menschen und die bleibenden Schäden an Leib und Seele vieler anderer ließen die kulturellen Höhenflüge der Kulturschaffenden in Stadt und Land in Trauer und Bestürzung zurück.  Die jämmerliche Haltung unserer Stadtspitze und der vergebliche Versuch durch ein Abwahlverfahren des Oberbürgermeisters so etwas wie politische Verantwortungsübernahme darzustellen, ist gescheitert und an dieser Stelle nicht weiter zu kommentieren.
Der, von vielen ungeliebte Aufbau des `Schuhkartons´ auf der Küppersmühle geriet ebenfalls (und damit auch ein Stück weit die GEBAG) in Turbulenzen, die Fertigstellung in 2010 ist auf die Zukunft verschoben.
Am Ende dieses Jahres dann noch der Auftritt der neuen Regierungspräsidentin, die dem amtierenden Oberbürgermeister empfiehlt, in Haushaltsangelegenheiten zukünftig Ratsbeschlüsse zu ignorieren, das war dann der traurige Höhepunkt hinsichtlich Augenmaß und Gesetzestreue der politisch Schaffenden in dieser Stadt und Land. 
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde,
wir werden uns durch die schlimmen und nachhallenden Ereignisse im vergangenen Jahr nicht beirren lassen und weiter für die Belange der Menschen in unseren Stadtteilen und für das Wohlergehen unserer Stadt eintreten.
Wir hoffen und wünschen uns eine aktive Zusammenarbeit mit unseren Mitgliedern, Freunden, Sympathisanten und einfach interessierten Bürger/innen. Wir brauchen Ihre Vorschläge, Kritik und Informationen, denn ohne Sie alle sind wir hilflos, wie jede Politik hilflos ist, wenn sie ohne Anregungen und Kritik ein Gemeinwesen gestalten will. 

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen und bitten Sie ganz herzlich:

Kommen Sie gut ins Neue Jahr,
bleiben Sie gesund und uns gewogen.

 Für den Vorstand der Wählergemeinschaft `Bürgerlich-Liberale´ 

Peter Bettermann
(Vorsitzender)


Wenn Sie im Detail zurückblicken möchten,
können Sie das hier tun:

Das war 2010:


Das war 2009: