31.03.2014
BL-Forderung nach „Ehrenamtskarte“ wird endlich auch von OB Link unterstützt

Bereits im September 2011 fragte die Wählergruppe Bürgerlich-Liberale durch Harald Jeschke und Jochem Knörzer: 'Ehrenamtskarte' - warum nicht auch in Duisburg?

Jetzt, im März 2014, 2,5 Jahre später, ist endlich Oberbürgermeister Sören Link auf den 'BL-Ehrenamtskarte-Zug' aufgesprungen! Er schlägt deswegen dem Rat der Stadt Duisburg in seiner kommenden Sitzung vor, die Ehrenamtskarte des Landes Nordrhein-Westfalen in Duisburg einzuführen.   

Na endlich! 

Damals waren die Blockversuche der (noch unter CDU-OB Sauerland stehenden) Verwaltung erfolgreich. Wir von der BL waren zwar bereit, uns mit den fehlerhaften Gegenargumenten der Verwaltung auseinanderzusetzen, hatten auch schon einen entsprechenden Antrag formuliert, konnten aber unsere Partner von der SPD damals nicht mit ins Boot bekommen.  

Das ist jetzt unter OB Link anders und wir freuen uns, wenn sich nach rund 31 Monaten nun auch die Sozialdemokraten mit unserem Vorschlag anfreunden können.  

Was ist die "Ehrenamtskarte"? 

Die Ehrenamtskarte NRW ist ein 'Danke schön' an engagierte Bürger und in NRW durchaus eine Erfolgsgeschichte.
Bereits 121 Städte und Gemeinden im Land machen bereits mit, über 12.000 besonders engagierte Bürgerinnen und Bürger sind zwischenzeitlich mit dieser Karte ausgezeichnet worden.
Die Karte verbindet Dank und Wertschätzung mit einem praktischen Nutzen. Die Inhaberinnen und Inhaber der Ehrenamtskarte können sich inzwischen fast landesweit über rund 1.700 Vergünstigungen bei Unternehmen und Institutionen freuen. Dazu gehören Ermäßigungen beim Eintritt in Schwimmbäder oder Museen, für Theater- oder Musikveranstaltungen, aber auch geringere Gebühren für VHS-Kurse oder Rabatte bei vielen Einzelhändlern, in Kinos oder Sportstätten.

Jede Kommune in NRW kann sich beteiligen. Sie braucht dazu nur einen Ratsbeschluss. Das Land gewährt einen Einführungszuschuss und finanziert die ersten Karten. www.ehrensache.nrw.de

Moers, Dinslaken, Voerde, Mülheim/Ruhr und weitere Städte und Gemeinden unter der Knute des Haushaltssicherungskonzepts sind dabei. 

Und bald hoffentlich auch Duisburg.