Rück- und Ausblick 2013 / 2014

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Freunde, 

das Jahr 2013 ist zu Ende und da schon im Mai des nächsten Jahres die Kommunalwahl ansteht, ist auch die Wahlperiode nahezu zu Ende.

Zeit also ein Fazit zu ziehen, was haben wir erreicht?

Kleine Wählergemeinschaften, wie wir, können nur Kleines erreichen mit einem Sitz im Rat der Stadt. Aber es sind die kleinen Dinge, die uns oft der Allmacht der städt. Behörden ausliefern  und uns manchmal an unserer Stadt verzweifeln lassen.

Das haben wir als unsere Aufgabe angesehen: 

·         Die Sorgen und Nöte der Duisburger Bürgerinnen und Bürger aufzunehmen.

·         Die, von der Verwaltung prognostizierte Verlandung des Toeppersees durch die Wasserpest (Elodea) nicht hinzunehmen, sondern Fressfeinde (die sog. "Rotfedern") einzubringen. Diese Maßnahme läuft jetzt mit minimalen Kosten für die Stadt. Vorher wurde uns von er Verwaltung Millionen an Kosten zur Rettung des Toeppersees vorgehalten.


Angelika Röder (Mitte) begutachtet die Umsetzung ihrer Idee,
die Aussetzung der "Rotfedern"

·         Der alleinstehenden Witwe mit ihrem Einfamilienhaus in Meiderich zu helfen, dass sie nicht die, durch Frost locker gewordenen, Bürgersteigplatten an ihrer Grundstückseinfahrt kostenpflichtig reparieren lassen muss.

·         Die Vermüllung durch Zuzügler aus Südosteuropa in Marxloh, Untermeiderich und `last not least´  in Rheinhausen und Hochfeld auf Grund von Beschwerden von Anwohnern anzugehen, bevor die `amtliche Seite der Stadt´ davon überhaupt Kenntnis nehmen wollte.

·         Wir haben Ordnungsamt und Wirtschaftsbetriebe `in Schwung´ gebracht, um die Missstände weitgehendst zu beseitigen.

·         Für anmeldeschwache aber ortsnahe Grundschulen konnten wir bis zu 3 Jahren deren Weiterbetrieb erreichen (Schulz-Knaudt-, Dislich- und Koopmannschule).

·         Duisburg ist die hochwassergefährdetste Stadt in Deutschland, wenn hier die Deiche brechen. In der Verwaltung ist nur ein Mann dafür zuständig. Es gibt zwar einen Vertrag mit den WBD (Wirtschaftsbetriebe Duisburg) und der Verwaltung, der aber zur Zeit nicht funktioniert. Das haben wir herausgefunden und thematisiert. Daran arbeiten wir im Moment noch, denn die Vorgänge im Sommer dieses Jahres in Süd- und Ostdeutschland sind uns sehr wohl bewusst. Deichbaumaßnahmen in  Duisburg sind überfällig und müssen schnellstens erledigt werden und zwar in Zusammenarbeit zwischen Verwaltung und WBD. 

Wir haben hier nur einige Beispiele aus jetzt fast 5 Jahren Ratstätigkeit unserer Wählergemeinschaft innerhalb der SPD-Fraktion genannt, andernfalls würde die Auflistung jeder Aktion und jedes kleinen und größeren Erfolges den Rahmen dieses Berichtes sprengen. 

An dieser Stelle ist aber deutlich darzustellen, dass unsere Entscheidung 2009 in die SPD-Fraktion einzutreten, uns einen unschätzbaren Vorteil eingebracht hat:

Damit waren wir ein Teil der Mehrheitsfraktionen im Rat der Stadt und die Dinge, die wir in den Arbeitskreisen der SPD-Fraktion durchsetzen konnten, wurden in den Ausschüssen und damit auch vom Rat der Stadt so beschlossen. 

Nicht erreicht haben wir die die Verhinderung der Erhöhung des Gewerbesteuerhebesatzes sowie die Erhöhung der Grundsteuer B, die alle Mieter in Duisburg trifft. Wir mussten aber erkennen, was die Ablehnung bedeutet hätte:
 

·         Keine Zuschüsse für Kultur mehr in Duisburg, große Kultur sowie auch kleinere Vereine.

·         Keine Zuschüsse mehr für Sportvereine oder Bezirkssportanlagen und Hallenbäder.

·         Keine Zuschüsse mehr für sozialen Vereine, die in Duisburg für viele Bedürftigen einen Rettungsanker  darstellen.

·         Keine zusätzlichen Mitarbeiter des Ordnungsamtes im Sonderaußendienst ( siehe `Südosteuropäer). 

Noch lange ist nicht alles gut in Duisburg und wir möchten auch im kommenden Jahr und darüber hinaus unsere `kleine Rolle´ für die `kleinen Probleme´ in Duisburg und vor Allem für die Menschen in Duisburg wahrnehmen, egal ob FOC,  Romas, Grundschulen, Kindergärten, oder, oder …

Unsere Stadt, unser Anliegen, sonst nichts!
 

In diesem Sinne soll es für unsere Stadt ein gutes Neues Jahr werden,

das wünschen Ihnen / Euch / uns,

  

Angelika Röder      und       Peter Bettermann