06.05.14

“Shared Space”: Pfusch am Bau auch in Rheinhausen!
Gerade mal 5 Jahre ist es her, dass die Fläche am Marktplatz in Rheinhausen aufwändig neu gestaltet und zu einem “Shared Space” umgestaltet wurde, eine Fläche, auf der alle Verkehrsteilnehmer gleichberechtigt sind.
Das Konzept kommt aus den Niederlanden und auch in Duisburg gibt eine solche Fläche vor dem Stadttheater, wo es zu funktionieren scheint. In Rheinhausen weiß man noch nicht so richtig mit dieser Fläche umzugehen.
 


Nun gibt es zusätzlich Probleme: Die Arbeiten sind so mangelhaft ausgeführt worden, dass sich die verbauten Pflastersteine senken und erneuert oder ausgebessert werden müssen. Aus dem Rathaus hört man, dass es sich um Gewährleistungsarbeiten handelt und die Stadt sich an den Kosten beteiligen will. Wie hoch diese sind, wann die Arbeiten beginnen und wann sie fertig werden, weiß man nicht zu sagen.

BL-Ratskandidat Klaus deJong ist empört: „Wo gibt es denn so etwas? Jeder Bauherr kann doch bei schlampiger Ausführung von Aufträgen, Besserung verlangen. Wenn dem so ist, wieso beteiligt sich die Stadt dann an den Kosten der Instandsetzung?“ Es könne doch nicht sein, dass sich die Verwaltung bei Gewährleistungsarbeiten, also schlampiger Arbeit, an den Kosten beteilige. „Warum wird dem mündigen Bürger nicht gesagt, was der Spaß kostet und wann man mit den Ausbesserungsmaßnahmen beginnt?“, fragt Klaus deJong und mahnt das Recht der Verkehrsteilnehmer auf zügige Erledigung an. „Wetten, dass die Arbeiten nicht vor dem 25. Mai (Kommunalwahlen) begonnen werden?“