12.05.14


'Narrenhände beschmieren Tisch und Wände ... und Plakate'
Die kurze "Lebensdauer" der Wahlplakate

Jochem Knörzer
 

Duisburg, 12. Mai 2014 - Wahlplakate haben eine gewollt kurze "Lebensdauer", bei gekleisterten Plakaten hat schon oft eine heftige oder ausdauernde Regenschauer die Werbewirksamkeit auf einen Tag reduziert. Auch Sturmböen sind ein "natürlicher Feind" der an Laternen befestigten Wahlplakate.

Dazu kommen noch Menschen, die Demokratie und Meinungsfreiheit für sich beanspruchen, nicht aber Andersdenkenden einräumen. Übrigens Merkmale des Faschismus.

 

Diese Menschen, meist Heranwachsende und junge Erwachsene, betiteln sich selber als 'Antifaschisten', fallen aber leider aktuell in Hochfeld und Homberg nur durch Sachbeschädigung auf. 

Dem tritt die Wählergruppe Bürgerlich-Liberale, die in den letzten fünf Jahren mit einem Ratsherr in der SPD-Fraktion im Rat mitgearbeitet hat, jetzt, nach demokratischen Regeln, entgegen. 

Wie die Wählergemeinschaft `Bürgerlich-Liberale´ mitteilte, hat ihr Vorsitzender, Peter Bettermann, Anzeige gegen die Schmierereien auf den Wahlplakaten in Homberg, die laut Aufschrift von der ANTIFA begangen wurden, erstattet. 


Sehr geehrte Damen und Herren,
 

ich erstatte Anzeige wegen Sachbeschädigung an unseren Wahlplakaten in Homberg (Augustastraße und Bismarckplatz). In Sachen Beweisführung füge ich 2 Bilder (die am Wochenende aufgenommen wurden) im Anhang bei. 
 

Ich bin mir bewusst, sehr geehrte Damen und Herren, dass Sie über solche Anzeigen nicht erfreut sind, da sich die Verursacher meistens nicht feststellen lassen. Trotzdem bitte ich Sie die Angelegenheit zu verfolgen, da die Täter sich ja selbst geäußert haben und nach landläufiger Ansicht der linken extremistischen Szene zuzuordnen sind. 
 

Bis jetzt lief der Europa- und Kommunalwahlkampf hinsichtlich der Plakate aus unserer Sicht trotz aller Konkurrenz fair. Schmierereien extremistischer Organisationen können in einem demokratischen Wahlkampf nicht hingenommen werden. 
 

Die Mitglieder der Wählergemeinschaft stellen deutlich klar, dass weder links- noch   rechtsextremistisches Gedankengut bei den Problemen in unserer Stadt helfen kann.  Daher erstatten wir auch Anzeige gegen diejenigen, die sich als `Antifa´ geoutet haben  und unsere Plakate beschmierten. 
 

Weder links- noch rechtsextreme Thesen werden uns in Duisburg weiterhelfen. Tatsache ist, dass man genau hinsehen muss, um realistische Lösungen zu erkennen.

 


Bereits in der letzten Aprilwoche wurden 'frisch' aufgehängte Plakate gestohlen und umgehend Strafanzeige erstattet.

  

Allerdings trifft es auch die andere demokratischen, politischen Gruppen. Egal ob 'SPD' oder 'Linke', immer wieder sind plötzlich vorher auffällig "besetzte" Laternen frei und andere Parteien/Gruppen hängen sich dort hin. 

Nur die, die am 'rechten Rand' auf Stimmenfang gehen, scheinen verschont zu bleiben. Aber die hängen ja auch so hoch, da braucht man schon einen Hubsteiger. Oder eine Teleskopschere.
Anleitungen der 'antifa' dazu findet man im Netz.